‘Wirtschaft’

Kiezradio Podcast Folge 9: Neuköllner Bier mit Punkrock und Liebe

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Bier besteht aus Wasser, Malz und Hopfen. Viele behaupten gutes Bier hätte eine Seele. Die wichtigsten Zutaten eines wirklich guten Bieres seien jedoch Punkrock und Liebe, sagt Wilko Bereit. Er ist Braumeister des Neuköllner Rollberg Bieres, dessen erster Sud am 23. Oktober 2009 zur Welt kam. Seitdem entstehen in der neuen Rollberg-Brauerei unter der alten Kindl-Brauerei wöchentlich einige tausend Liter feinstes Bier. (Kiezradio 009)

Facebook-Commerce, Crowdfunding, Meinungsplattformen, Mashupkultur. Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 17.09.11

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Soziale Netzwerke sind hervorragende Plätze, um mit Leuten in Kontakt zu kommen und ihnen etwas zu verkaufen. Erst hat die Werbeindustrie Plakate neben unsere Zeitleisten geklebt, jetzt stellen die Händler ihre virtuellen Buden direkt bei Facebook und Twitter auf. Damit gleich losgeshoppt werden kann, hat Facebook eine eigene Währung: “Credits”, die in Social Games bereits genutzt wird. Entsteht da ein neuer “F-Commerce”? Welche wirtschaftliche Bedeutung haben digitale Ökonomien wie diese?

Zivilisationen starten, Gene erforschen, Weltall erkunden – Inspirierende Open Source Hardware Projekte. Beitrag für DRadio Wissen vom 22.07.11

Open Source Software ist für Viele zu alltäglichen Werkzeugen geworden: der Firefox-Browser, Open Office oder Linux sind weit verbreitete Beispiele dafür. Jeder Mensch hat freien Zugang zu diesen Programmen und darf sie zudem noch verändern, anpassen und verbessern. Das gleiche Prinzip wird mittlerweile auch auf Gegenstände angewandt. Hinter der Open Source Hardware-Idee steckt der Gedanke von patentfreien Erfindungen und frei zugänglichen Bauplänen. So bietet das Team von Open Source Ecology alle Erfindungen rechtefrei an, mit denen ein funktionierendes Dorf gegründet werden kann. Andere Gruppen wie die Copenhagen Suborbitals veröffentlichen Baupläne für die bemannte Raumfahrt. [mehr bei DRadio Wissen] [display_podcast]

Bitcoins, die digitale Peer-To-Peer-Währung im Netz. Beitrag für Breitband im Deutschlandradio Kultur

[audio:http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2011/05/28/drk_20110528_1405_c2485396.mp3]Virtuelle, ausschließlich im Netz existierende Währungen sind nicht neu. Ob Facebook-Credits oder die Linden-Dollar in der virtuellen Welt Second Life – die Idee, eine digitale Währung für die digitale Welt zu erzeugen, hat sich längst etabliert. Die Währungen sind jedoch meist nur innerhalb eines spezifischen Dienstes im Web gültig. Die Entwickler der Bitcoins gehen einen Schritt weiter: Sie wollen mit ihrer frei zugänglichen Open Source Software ein Peer-To-Peer Zahlungssystem etablieren, das im ganzen Netz funktioniert.

Open Source in der materiellen Welt, Bild-Meme und Shoutcaster – Breitband vom 07.05.2011

Zwar stammt der Begriff “Open Source” nicht aus der Landwirtschaft – aber dass diese Philosophie auch in der ganz physikalischen Welt funktionieren soll und kann, diese These untersuchen wir in dieser Sendung: Was ist die Realität von reellen Open-Source-Produkten, z.B. von Projekten wie dem Global Village Construction Set, das vom Erd-Stampfer bis zum Traktor die fünfzig für eine Zivilisation nötigen Gerätschaften als freie Baupläne entwickelt, publiziert und ausprobiert? Weitere Themen der Sendung: Bild-Meme und Shoutcaster.

Breitband vom 08.01.11: Geldwert sozialer Netzwerke, spionierende Apps, Schuhputzer wird Youtube-Star

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In der ersten Breitbandsendung des Jahres 2011 geht es um den Business-Knaller, der dieses junge Jahr fuliminant einläutete. Die Investementfirma Goldman-Sachs pumpt 450 Millionen US-Dollar in das soziale Netzwerk Facebook, weitere Investitionen und ein Börsengang werden folgen. Gesamtwert Facebooks: 50 Milliarden Dollar. Aber wie berechnet man eigentlich den Wert von sozialen Netzwerken?

Breitband Netzmusik vom 08.05.2010 (Deutschlandradio Kultur)

Foto: Screenshot www.error-broadcast.com

http://breitband.dradio.de

Netzmusik:

Komplette Sendung:

Als „record label for 21. century beat music“ bezeichnet sich das Deutsch/Italienische Projekt Error Broadcast. Betrieben wird das auf experimentelle Hiphop-Musik spezialisierte digitale Label von Sven Swift (12rec) und Filippo Aldovini (zymogen), die ihre jahrelange Netlabel-Erfahrung in Error Broadcast einfließen lassen. Dabei sticht nicht nur die außergewöhnliche Musikauswahl heraus, die – wie in der Selbstbeschreibung beabsichtigt – sehr frisch klingt. Auch die Art und Weise wie die beiden Netaudiospezialisten ihr Label betreiben, könnte wegweisend sein. Denn Error Broadcast bietet nicht nur freie Musik unter CC-Lizenz, sondern auch käufliche physische Tonträger im Vinyl-Format. Zudem werden hochqualitative Versionen der digitalen Musikdateien zum Kauf angeboten. Ist dieser Hybrid-Weg ein Trend, der sich in der Netlabelszene durchsetzen kann und somit die Tür für Professionalität und Kommerz öffnet? Wie stark ist die Annäherung zwischen Netlabels und konventionellen Plattenfirmen bereits? Christian Grasse sprach darüber mit Sven Swift.

Das komplette Interview mit Sven Swift:
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OrouniOrouni. Ein merkwürdiger Name. Ein einfacher Name. Und das passt. Denn der Pariser Folk-Pop-Musiker hat sich einfachen Tönen und einprägsamen Melodien verschrieben. Glaubt man den Worten seiner Webseite, dann erinnern diese an infantile Shins und einen glücklichen Leonard Cohen. Eine musikalische Mischung also, die eigentlich unmöglich ist und fast ausschließlich in der Vorstellung existiert. Mit etwas verrückten Gedanken und Bildern spielt Orouni sehr gern. So singt er zum Beispiel Lieder mit Titeln wie „In The Old Days Of Our New Life“ oder „The Perfume Conspiracy“. Doch nicht nur seine Musik ist ungewöhnlich, auch die Art und Weise wie er sie veröffentlicht. Sein aktuelles Album, dass aus Remixstücken bisheriger Orouni-Songs besteht und von einem halben Dutzend internationaler Musiker neu arrangiert wurde, erschien erst auf Kassette. Dieses mit Musik beschlagene Magnetband fiel ursprünglich nur denjenigen in die Hände, die sein 2008er Album „Jump Out The Window“ kauften. Da die Nachfrage nach dem Tape so groß war, entschied sich Orouni das analoge Tape in digitaler Form im Netz zu veröffentlichen. Zu unser aller Freude unter CC-Lizenz, die nicht nur den Download, sondern auch die Weitergabe der Musik erlaubt.

Cof CofUnd noch ein merkwürdiger Name in dieser Ausgabe der Breitband-Netzmusik: Cof Cof. Dahinter stecken die beiden Spanier Ana Analógica und Álex Cuadrado. Während Ana hauptsächlich für Gitarre, Bass, Gesang und Gelächter zuständig ist, kümmert sich Álex um die elektronischen Sounds, die die Musik des spanischen Duos aus Valencia dominieren. Dabei geht alles sehr sommerlich zu. Darauf weißt nicht nur der Klang des Songs „Caribbean Boy“ hin, sondern auch die Antwort der Musiker auf die Frage, was denn ihren Sound beeinflusst habe. „Jeder Sommer zwischen 1979 und 1992“, schreiben Ana und Àlex auf ihrer Myspace-Seite und spielen damit wahrscheinlich auf die Sommerzeit ihrer Kindheit an. Kindergeschichten werden in den Songs allerdings nicht erzählt. Auf ihrem eigenständig im Netz veröffentlichtem Debutalbum „Who said Party?“ geht’s um Cocktails, schmutzige Tricks, Strandparties und um kaputte Festplatten.

SteadmanDie meisten Künstler, die wir bei Breitband vorstellen, nutzen das Netz um bekannter zu werden. Dabei können CC-Lizenzen und Netlabels durchaus hilfreich sein. Bei Steadman verläuft die Geschichte jedoch andersherum. Steadman waren bereits bekannt, bevor die Band ihre ersten Gehversuche im Netz machte. Die britische Indie-Rock-Band rund um den Sänger Simon Steadman hatte eigentlich alles, was sich ein Künstler wünschen kann: Sie bereisten die Welt, spielten mit Bands wie The Verve und Paul McCartney – Die Kritiker sprachen auch nicht schlecht über ihre Musik. Zumindest kann man das folgende Zitat, dass das Stuff-Magazine angeblich druckte, durchaus als Kompliment auffassen: „Oasis without all the assholishness“. Trotz Erfolg und Fans ging es der Band nicht gut. Vorallem finanziell stimmte es nicht. Den Grund dafür beschreibt Sänger Simon ausführlich auf der Band-Homepage: Plattenfirmen. „We’ve had 2 major label record deals and one independent record deal and although we’ve made money from being musicians it has always been indirectly or as a result of having a deal and never because of record sales. […] A major label artist will need to sell roughly 250,000 – 500,000 records before they see any money for themselves. The artists must recoup first.“ Da man mit Plattenverkäufen sowieso nichts mehr verdiene, so das Fazit der Band, entschied sich Steadman bereits im Jahr 2005 die komplette Band-Diskografie unter CC-Lizenz ins Netz zu stellen. Ausführliche Eindrücke und Statements dazu von Simon Steadman gibt es hier.

Netzmusik-Playlist vom 08.05.2010:

1. Cof Cof – Caribbean Boy
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2. Orouni – The Perfume Conspiracy (Elder Threat Block)
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3. Pixelord – Quartz Boy
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4. Comfort Fit – Bag Of Nothingness
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5. Steadman – The Bitter End
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6. Steadman – Come Alive
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