‘Technik’

Zeitfragen Magazin: Beginnt nun die Smartwatch-Ära? Beitrag für Deutschlandradio Kultur vom 21.08.2014

Aktuelle Umfragen zeigen: Knapp die Hälfte aller Deutschen besitzt ein Smartphone. Der Markt ist hochumkämpft. Und trotzdem ist irgendwie die Luft raus, wenn es um Telefone mit Touchscreen geht. Ein Gerät aus der Hosentasche ziehen, darauf tippen oder wischen, das ist doch sowas von 2007. Immer mehr Nutzer sind heiß auf Innovation, was Neues soll her. So genannte Smartwatches, also intelligente Computer-Uhren, sollen das Telefon nun ablösen oder zumindest erweitern. Aber wie kommt die neue Technik-Kategorie an? Für das Zeitfragen Magazin im Deutschlandradio Kultur habe ich die US-Technikpresse durchforstet. In einem Land also, das technischen Neuerungen grundsätzlich wohlgesonnen ist. ►►

Aus der Garage ins All – Wie private Raumfahrtprojekte den Weltraum erobern. Feature für „Forschung und Gesellschaft“ im DRadio Kultur

[display_podcast]

Die Eroberung des Weltalls ist in vollem Gange, das zeigt nicht nur die aktuelle Marsmission rund um den Curiosity-Rover. Es gibt noch eine weitere Gruppe, die den schwerelosen Raum für sich entdeckt hat: Amateure und Privatleute. Mit selbstgebauten Rakten ins All fliegen oder via Internet einen Satelliten steuern – es gibt unzählige Projekte, die die scheinbar unüberwindbare Weite zwischen uns und dem Weltraum verringern wollen. ►►

Behavior Engineering: Wie Webdienste unser Verhalten manipulieren.

[podloveaudio mp3=“http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/03/10/drk_20120310_1410_3e2746e1.mp3″ poster=“http://christian-grasse.net/wp-content/uploads/2011/09/frq47-150×150.jpg“ title=“Behaviour Engineering“ subtitle=“Behavior Engineering: Wie Webdienste unser Verhalten manipulieren.“ permalink=“http://breitband.dradio.de/brb120310/“ summary=“Wenn wir eine Mail von Facebook bekommen oder unser Smartphone eine Nachricht bei Twitter besummt, werden wir aktiv und klicken ins Web. Ganz so animalisch wie Pawlows Hunde sind wir dabei nicht, glaubt Nir Eyal, der über die Schnittstelle zwischen Psychologie, Technologie, Business und Neurowissenschaft bloggt. Aber bestimmte Dinge ziehen uns einfach an, und das nutzen Webanbieter aus.“]

Wenn wir eine Mail von Facebook bekommen oder unser Smartphone eine Nachricht bei Twitter besummt, werden wir aktiv und klicken ins Web. Ganz so animalisch wie Pawlows Hunde sind wir dabei nicht, glaubt Nir Eyal, der über die Schnittstelle zwischen Psychologie, Technologie, Business und Neurowissenschaft bloggt. Aber bestimmte Dinge ziehen uns einfach an, und das nutzen Webanbieter aus.

3D-Drucker „MakiBox A6“ für 260 Euro – 3D-Prints für Jedermann

Die Macher des Makibox A6 wollen das Drucken von Objekten nicht nur vereinfachen sondern auch sehr viel preiswerter machen als bisher. Der 3D-Drucker aus Hong Kong soll inkl. weltweitem Versand gerade mal 350 US-Dollar kosten und ist damit knapp 1000 Dollar günstiger als der vergleichbare Cube und sogar 1400 Dollar billiger als der aktuelle Makerbot Replicator.

It’s the first 3D printer designed from the ground up to be simple, completely self-contained, reliable and most important of all, affordable! We’re very excited about this project and we think it’ll be the first 3D printer to break out of the hobbyists’ garages and into the mainstream consumers’ living rooms! (makible)

Allerdings existiert erst ein Prototyp, der dank einer bereits erfolgreich abgeschlossenen Crowdfunding-Kampagne in den kommenden Wochen in Masse produziert werden soll. Ab 350 Dollar kann man sich an dem Projekt beteiligen und erhält im Gegenzug eine Selbstbauvariante des 3D-Druckers. Wer 550 Dollar zahlt, bekommt eine fertig konstruierte und geteste Version zugeschickt.

The MakiBox is a fully enclosed design, allowing for a consistent heated printing (build) space. The motors and electronics are separate from the printing space and have an active cooling fan to draw air past them to keep them cool and working at top efficiency. The printing material fits inside of the MakiBox, so nothing sticks out, keeping things neat and compact. (makible)

Ich frage mich ob und wann auch traditionelle Firmen wie Canon oder HP in den 3D-Drucker-Markt einsteigen. Ein Preis von unter 300 Euro könnte nämlich dafür sorgen, dass das Interesse am (Massen)Markt steigt. Auch die Diskussion um das Urheber-, Marken- und Patentrecht dürfte mit der gesteigerten Verbreitung von 3D-Druckern eine völlig neue Dimension erreichen. Der Makerbot-Werbesatz „Turn your ideas into real, physical objects.“ verdeutlicht, dass sich plötzlich die Idee des geistigen Eigentums in einen realen Gegenstand verwandelt.

Der seit Jahren vorherrschende Weg der Digitalisierung, der Physisches dematerialisiert und in virtuelle, digitale Daten übersetzt, erfährt durch 3D-Drucker eine faszinierende Umkehr. Virtuelle Designs werden anfassbar, benutzbar, physisch eben. Interessant auch die Frage, wer denn eigentlich die Verantwortung bzw. Haftung für gedruckte Objekte trägt. Der Designer? Der Provider, der die Designs hostet? Der 3D-Drucker-Hersteller? Der Nutzer? All das verspricht spannende Zeiten!

Das Netz als Simulations- und Problemlösungsmaschine. Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 26.11.11

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/11/26/drk_20111126_1405_ac2e53fc.mp3]

Finanzkrise, Klimawandel, Urheberrecht, Datenschutz. Viele Probleme bedürfen einer Strategie für die Zukunft. Klar ist: EINE Lösung gibt es nicht. Wie können wir globale Probleme lösen, wie sehen adäquate Strategien im Netzzeitalter aus? Was bringen algorithmengestützte Prognoseverfahren? Liegt die Lösung in der Verbindung aus geschickter Daten-Korrelation und einer intelligenten Vernetzung von Wissen?

Cyber-Physical-Systems, Cloud-Computing, Nachhaltigkeit im Gadgetmarkt – Breitband vom 05.03.11

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/03/05/drk_20110305_1405_b3ffa0f9.mp3]

Breitband vom 05.03.11: Kabellose Übertragungstechniken, eine immer besser und kleiner werdende Sensorik und der erweiterte Adressraum des neuen Internetprotokolls IPv6 werden dazu führen, dass immer mehr Dinge – auch Möbel, Kleidung oder Lebensmittel – mit dem Internet vernetzt werden. Doch wie weit wird diese Vernetzung der Dinge realistischerweise gehen? Und was bringt die Cloud basierte Zukunft? Außerdem geht es um die Nebenwirkungen des Hypes auf dem Gadget-Markt: Der Lebenszyklus der Geräte wird immer kleiner, Nachhaltigkeit wird nur im Businessbereich geboten. http://breitband.dradio.de/