‘Demokratie’

Bürgerbeteiligung im Netz, Rumhängen bei Google – Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 09.07.11

Viel reden und interagieren, sich austauschen, gegenseitig zuhören und befruchten, das war – zusammengerafft – das Ziel der Enquete-Kommission Internet. In der sitzen seit über einem Jahr 17 Bundestagsabgeordnete und 17 Sachverständige zusammen, um Antworten auf einige der großen Fragen der Digitalisierung zu finden. Ob der Themenbandbreite sollte auch die Internetöffentlichkeit eingebunden werden, quasi als 18. Sachverständiger. Wie und ob das funktioniert hat, klären wir in der Sendung. Heute gibt es unzählige Möglichkeiten der technisch vermittelten Kommunikation. Und – den sozialen Netzwerken sei Dank – es werden gefühlt täglich mehr: von Googles „Hangout“ bis zum Video-Chat bei Facebook. Philip Banse hat in Googles „Hangout“ herumgehangen und das neue Videochat-Tool getestet.

DDoS-Attacken, Cyberwar-Konferenz und Transmedia-Games. Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 18.06.11

[display_podcast]

An dieser Breitband-Sendung vom 18.06.11 geht es schwerpunktmäßig um zivilen Ungehorsam im Netz in der Form von DDoS-Attacken, bei denen durch mutwillige Überlastung bestimmter Seiten deren Server an den Rand des Zusammenbruchs getrieben werden. Ist das eine Form von virtuellem Protest oder ein Straftatbestand? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Aktivismus und Vandalismus im Netz?

Die Revolutionäre Kraft des Netzes – Feature im Deutschlandradio Kultur

Feature mit im Deutschlandradio Kultur für „Forschung und Gesellschaft„: Die Ereignisse in Tunesien, Ägypten und Libyen sind nur die jüngsten Beispiele von Umstürzen und Protestbewegungen, in denen das Internet eine Rolle gespielt hat. Facebook und Twitter gaben dem Widerstand gegen die autoritären Regime eine Stimme, hier wurden Aktionen koordiniert und organisiert. Doch wie ausschlaggebend war das Internet tatsächlich für die Entstehung und den Erfolg der revolutionären Bewegungen? Denn klar ist auch: Moderne Revolutionen sind in erster Linie zivilgesellschaftliche Revolutionen.

Nordkoreas Digitaler Untergrund – Breitband vom 09.04.11

[display_podcast]

Breitband richtet den Blick auf Nordkorea. Trotz immenser Einschränkungen der Kommunikationsmedien hat sich dort eine Untergrundszene aus Citizen-Reportern und Datenschmugglern entwickelt. Unter hohem Risiko ermöglichen Aktivisten den Austausch von Nachrichten und Daten mit dem Ausland – über alte und neue Kommunikationswege. Wie das funktioniert, erklärt Robert S. Boynton, der einen vielbeachteten Artikel zum “digital underground” Nordkoreas verfasst hat.

Netzpropaganda, Informationsüberflutung, Lobbyismus: Breitband vom 26.04.11

Es dreht sich alles um Informationen in dieser Sendung. Zu Beginn führt Tarik Ahmia in die neuen Propagandawerkzeuge von Geheimdiensten und nichtstaatlichen Akteuren weltweit ein. Anlass dafür ist die Meldung, dass die USA eine Software in Auftrag gegeben haben, mit deren Hilfe sich bis zu zehn Profile in sozialen Netzwerken managen kann. Solche Software kann zur gezielten Desinformation eingesetzt werden und Konflikte schüren und lenken. Darüber sprechen wir mit dem Medienwissenschaftler Martin Löffelholz.

Social Media und die Revolution in Ägypten – Breitband vom 12.02.11

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/02/12/drk_20110212_1405_20671356.mp3] Achtzehn Tage lang hat sie gedauert, die Revolution in Ägypten. Unter massivem Druck des Volkes hat Präsident Mubarak abgedankt. Dieser Druck existierte nicht nur auf den Straßen Kairos, er wurde auch ausgeübt und organisiert im Netz. Aber war nun Ägypten die erste Social-Media-Revolution? Wie lässt sich der Einfluss von Facebook, Twitter und Blogs überhaupt messen?