‘Netlabels’

Goodbye, FreeQuency!

FreeQuency sagt Adieu und auf Wiederhören! In der (vorerst) letzten FreeQuency-Sendung gibt’s Musik von alten Bekannten und aufregend neuen Bekanntschaften. Los geht’s mit New Yorker Elektropop von Kodacrome, die FreeQuency-Wegbegleiter von Bad Panda Records und Eardrumspop sind zu hören, es gibt spanischen Surfrock, kubanischen Ska, ukrainischen Indiepop und jede Menge Melancholie von Litauen bis Amerika. Auf bald und thanks for all the fish! ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 85: Viele freie Beats und ein DIY-Multitalent

Das australische Netlabel Free The Beats wirbt seit Jahren mit gleichnamigen Download-Compilations für die Independent Producer Szene aus Down Under. Die aktuelle Musiksammlung trägt die Nummer 12 und beherbergt wie gewohnt bemerkenswerte Songs zwischen Hiphop, Pop und experimentellen Klängen. Außerdem stelle ich in der 85sten FreeQuency-Episode neue Elektronika-Sounds von Bad Panda Records, apokalyptischen Kammerpop von Unwoman und Musik von einem echten Do It Yourself Multitalent vor. Josh Richard macht im Nordosten der USA als Cities & States abwechslungsreichen Indiepop, den er in seinem Schlafzimmer mit Blick auf den Atlantik aufnimmt. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 079: Zoe Leela im Interview, Freie Musik aus Berlin und der Welt

Die 79ste FreeQuency-Episode wird sehr Berlin-lastig aber trotzdem nicht weniger interessant. In der ersten Hälfte der Sendung erzählt die Berliner Künstlerin und Netzaktivistin Zoe Leela wie sie sich für partizipative Kultur im Netz einsetzt und was das Public Affairs Festival damit zu tun hat. Wir hören Musik vom Festival-Sampler und spielen brandneue Songs von Piu Shok, ebenfalls aus Berlin. Die zweite Hälfte wird dafür umso internationaler: Es gibt diverse Klänge aus Rumänien, Australien und Nordamerika – von Folk, über Dub bis Elektro. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 073 vom 26.09.2013: Cineastisch-technoider Post-Indie

In dieser 73sten FreeQuency-Episode stelle ich 9 Songs vor, die ich euch gerne ans Herz legen will. Los geht’s mit grandiosem Indie, danach wird’s breiter im Klang mit einer Mischung aus Folk und Postrock und zum Ende wird’s dann wie so oft elektronisch. Genauer: Marc Neibauer kämpft gegen den Verfall mit herzzerreißenden Indiehymnen. Asthmaboy kreuzen den reduzierten Klang eines Bon Iver mit den epischen Sounds von Sigur Rós. Cloudkicker transformiert die Gitarre in eine glühende Krachmaschine. Die australischen Postrocker Sleepmakeswaves pusten melodiös die Gehörgänge frei und das Netlabel Digital Diamonds zelebriert den Techno. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast: Bunte Klänge, Swinghop, SongStories

In der siebzigsten FreeQuency-Episode gibt es eine gewohnt bunte Auswahl von internationalen, frei zugänglichen Netzklängen. Jazz und Swing trifft im Sounduniversum bei Dusted Wax Kingdom auf Hiphop, die Bochumer Postrocker Milhaven locken mit buntem Vinyl und tiefgängigen Klangatmosphären und bei Von Korf vermischt sich Krautrock mit kritischen Texten. Außerdem debutiert die FreeQuency SongStory, in der Hörer und Musiker zu Wort kommen. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast vom 09.05.2013: Sommerliche Beats und fusionierte Klänge

Foto: CC-BY Flickr/Evil Erin

Foto: CC-BY Flickr/Evil Erin

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Im Gepäck der 68sten FreeQueny-Sendung sind 13 Stücke von 8 Künstlern, die wie immer allesamt frei im Netz zu finden sind. Die Gitarren wurden für diese Episode mal aussortiert, stattdessen gibt’s Hiphop, Funk und zum Großteil eklektische elektronische Klänge, die irgendwie sonnig daherkommen. Mit dabei sind deeB und Erik Jackson vom Dusted Wax Kingdom Netlabel, die neuen Veröffentlichungen des polnischen Brennnessel Netlabels und einige aktuelle Singles und EPs aus dem Bad Panda Records Umfeld.

FreeQuency Podcast Episode #66: Sündiger Folk, Psychedelischer Soul, Sonniger Elektro

FRQ066

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In der 66sten FreeQuency-Ausgabe gibt’s experimentellen Blues, der was mit Sünden und schwarzen Hunden zu tun hat. Wir werden psychedelischen Soul hören, der mit feierlichem Netzmanifest daherkommt und es ertönt Elektro, der eine für unsere miesen Wetterverhältnisse erfreuliche Anbindung an die Sonne genießt. Außerdem im Programm: Eine der gefühlt milliarden South By Southwest Download-Compilations. ►►

FreeQuency Podcast Episode 065: Liebe für tote Beatles, Reanimierter Krautrock, Post-apokalyptische Beats

FRQ065_1400

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Das us-amerikanische Nord-Süd-Duo Tiger Waves hat eine musikalische Liebeserklärung an George Harrison formuliert, der DIY-Meister Learning Music singt über elektronische Briefe und der musikalische Freundeskreis Albino Father reanimiert in Salt Lake City den Düsseldorfer Krautrock. Außerdem im Programm: post-apokalyptische Sounds aus fiktiven, versunkenen Städten und beeindruckend eingängige Daft Punk-esque Elektroklänge aus Italien. (radiofreequency.net/frq065) ►►

FreeQuency 059 @ ByteFM – Sommerklänge, Musikexperimente und Twitterorchester

CC-BY Flickr/molotalk
Foto: CC-BY Flickr/molotalk

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FreeQuency bringt euch in der 59sten Folge handverlesene, aktuelle Tracks aus der Netaudiowelt, u.a. gibt’s diesmal sommerhafte Sounds aus Florida, punkigen Poprock aus New York und experimentelle Klänge aus dem Netz. Außerdem gibt es computergenerierte Musik von der „Listening Machine“, einem britischen Klangkunstprojekt, das Tweets von 500 Twitternutzern vertont.

Netaudiopodcasts, Google Music, Itunes Match – Breitband Netzmusik im Deutschlandradio Kultur am 19.11.11

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/11/19/drk_20111119_1406_95c04eb2.mp3]

Für Musikinteressierte gab es in dieser Woche viele Neuigkeiten: Google Music, iTunes Match, Spotify, WahWahFM und eine überraschende Musikentdeckungsstudie. Außerdem klären wir heute wo und wie man an neue und gute Netzmusik kommt, ohne sich durch unzählige Musik-Plattformen klicken zu müssen. Netzmusik-Podcasts sind eine sehr entspannte und unterhaltsame Möglichkeit neue Musik zu entdecken.

Sounds aus aller Welt – ByteFM FreeQuency vom 27.10.11

[audio:http://www.archive.org/download/Freequency-archivfolge1-35/FreeQuency_048_2011-10-27.mp3]

FreeQuency Folge 48: Das Netz und dessen Sinnbild eines globales Dorfes bewahrheitet sich besonders beim Eintauchen in die Netzmusikwelt. Vor ein paar Jahren wäre es so gut wie unmöglich gewesen an Triphop aus Equador zu kommen oder an kleine Coversongs unbekannter Künstler, die sich an große 60er-Jahre-Klassiker wagen, oder skandinavisch anmutende Herbst-Klänge aus dem sonnigen Florida zu erhaschen. Das Netz macht all das möglich.

FreeQuency @ ByteFM: 21 century beat music

Von heute für morgen – 21 century beat music

8 Bit und viele Beats: in der 34sten Folge von FreeQuency gibt es eine Stunde lang freie Netz-Musik, die selbstbewusst zwischen Elektro und Hip Hop schwebt.

Musik und Infos:
http://error-broadcast.com/
http://www.blacklanternmusic.com
http://www.fresh-poulp.net/
http://bp.bai-hua.org/
http://www.bedroomresearch.com/

Playlist:

Moa Pillar – Water Lily // MP3 | CC | ERROR BROADCAST
Pixelord – Cheese Freak // MP3 | CC | ERROR BROADCAST
Demokracy – Shapeshifter // MP3 | CC | ERROR BROADCAST
Zhang – Freezing Point // MP3 | CC | BYPASS
Zhang – My Chinese // MP3 | CC | BYPASS
Clytem Scanning – Lions And Montgolfiers // MP3 | CC | BEDROOM RESEARCH
Himuro – Pay For What // MP3 | CC | BEDROOM RESEARCH
Himuro – Pointing Answer // MP3 | CC | BEDROOM RESEARCH
Pix – Autisme N° 642 // MP3 | CC | FRESH POULP RECORDS
Pix – L’Akathisie // MP3 | CC | FRESH POULP RECORDS
Texture – Vilnius Colony // MP3 | CC | BLACK LANTERN MUSIC
Blackmass Plastics – Squelch Gate // MP3 | CC | BLACK LANTERN MUSIC
Morphamish – Definite Urge Mode // MP3 | CC | BLACK LANTERN MUSIC

FreeQuency @ ByteFM mit Musik aus Leidenschaft

Als der New Yorker Dave Garwacke vor 4 Jahren begann, ein paar Konzerte von befreundeten Bands aufzuzeichnen, bestand die Idee für seine frisch gestartete Webseite ifyoumakeit.com darin, den befreundeten Bands dabei zu helfen online präsent zu sein. Mit den Jahren ist aus dem Hobbyprojekt ein virtuelles, multimediales Wohnzimmer geworden, das Livekonzerte, Sofa-Jam-Sessions, freie Downloadalben und ein Musikmagazin hervorgebracht hat. Garwecke steckt jede Minute und jeden Dollar der über ist in sein Projekt, “ Once I started my new job, I realized I had enough money to try to start cataloguing the bands that were around me.“. Das Ergebnis ist eine liebevoll kuratierte Musikauswahl von Pop und Folk bis Rock und Punk in Bild und Ton. In FreeQuency gibt es einige kleine Prachtstücke von If You Make It zu hören.

Ebenso engagiert und voller Leidenschaft ist das Netlabel Records On Ribs. „Records on Ribs is against nothing“, steht in ihrem Manifest. „We are merely putting into practice what we believe.“ Musik kann man nicht an Geld messen, Kunst lasse sich nicht in Zahlen und Geschäftsmodellen ausdrücken. „Desire cannot be quantified thusly.“ Wer für die Musik, die sich irgendwo zwischen Pop und experimenteller Musik bewegt, spenden will, kann das tun. Neben den freien Downloads werden auch handgemachte Tapes und CD-Rs angeboten, die nur auf Bestellung hergestellt werden. „Tapes, CD-Rs and the Internet give us the opportunity to distribute music for free without losing significant sums of money.“ All das sei nichts besonderes, schreiben die Macher bescheiden auf ihrer Webseite: „anyone could do what we are doing. A free-for-all. Brilliance obscured by an avalanche of mundanity.“ In der Sendung könnt ihr einen kleinen musikalischen Querschnitt des Records On Ribs Musikkataloges hören.

Selfish Whales – The Horns
MP3 | CC | WEBSITE | IF YOU MAKE IT
Paul Baribeau – Rolling Clouds
MP3 | CC | WEBSITE | IF YOU MAKE IT
The Storylines – Daisy
MP3 | CC | WEBSITE
Les Étoiles – The Clearing
MP3 | CC | WEBSITE | RECORDS ON RIBS
Candy Hearts – Punk Songs
MP3 | CC | WEBSITE | IF YOU MAKE IT
Candy Hearts – What You Want
MP3 | CC | WEBSITE | IF YOU MAKE IT
The Slate Lottery – When The Night Comes
MP3 | CC | WEBSITE | IF YOU MAKE IT
The Slate Lottery – Spring, 2008, Detroit.
MP3 | CC | WEBSITE | IF YOU MAKE IT
The Max Levine Ensemble – Ben Weasel Thinks We Suck
MP3 | CC | WEBSITE | QUOTE UNQUOTE RECORDS
The Wild – The Saddest Thing I Ever Saw
MP3 | CC | WEBSITE | QUOTE UNQUOTE RECORDS
We Show Up On Radar – An Animal Sports Day
MP3 | CC | WEBSITE | RECORDS ON RIBS
Talk Less, Say More – You Were Right About Me
MP3 | CC | WEBSITE | RECORDS ON RIBS
The Storylines – Pink Star
MP3 | CC | WEBSITE
Holcombe Waller – Bored Of Memory
MP3 | CC | WEBSITE

Musik mit alten Spielekonsolen

Der Nintendo Gameboy: 1989 kam er auf den Markt. Fast 120 Millionen mal wurde er weltweit verkauft und unzählige Kinder haben sich damit die Nächte um die Ohren gehauen. Wer hätte gedacht, dass aus dieser kleinen, unscheinbaren Spielekonsole mal ein ernstzunehmendes Musikinstrument wird? (…mehr…)

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/21/drw_201007210752_netlabel_-_gemaboy-pop_f5e58adf.mp3]

FreeQuency Folge 31: Musik vom Mexikanischen Netlabel Poni Republic

FreeQuency 31 @ByteFM
„Leftfield Pop Stuffs“ lautet das Motto von The Poni Republic. Das mexikanische Netlabel veröffentlicht Musik zwischen Folk und experimentellem Elektro. Es folgt eine Stunde Musik aus dem Hause The Poni Republic.

Jóvenes y Sexys – El Reloj // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – El Reloj (María y José Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Suerte // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Suerte, pt. 2 // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Gold Day (with joiejoiejoie) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Gold Day (Pepepe Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
The Me Band – Lead n Follow (Pepepe Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
joiejoiejoie – Hyper Green // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Divine Hammer // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Divine Hammer (Nuuro Re-Remake) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Nuuro – Diamante // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Capullo – Prendo el ordernador // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Capullo – Camionero // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Bufi – Homeless Hero // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Bufi – We Begin // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC

Sendung Nachhören oder Downloaden:
http://www.myspace.com/free_quency

Musiklabel + Verein = Beep Beep Back Up The Truck

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/07/drw_201007070750_netlabel_-_beep_beep_back_up_the_1810fe36.mp3]

Beim Wort „Verein“ denken viele an Fußball, Kegeln oder Schrebergarten – nicht aber an Musik. Doch „Beep Beep Back Up The Truck“ ist Musiklabel und Verein: Die Holländer gehen mit ihrem Modell eines Indie-Labels neue Wege. „Beep Beep“ bietet vor allem lokale Musik aus Utrecht zum freien Download unter einer Creative-Commons-Lizenz an. So gesehen ist das Team um Nicolai Adolfs ein klassisches Netlabel. Doch schon beim Start 2008 gingen die „Beep Beep“-Gründer einen Sonderweg: Sie gründeten einen Verein und lassen ihre Arbeit öffentlich fördern. Adolfs erklärt: „Wir haben ein Konzept geschrieben, wie wir Bands aus Utrecht unterstützen können und wollten vor allem mehr Interaktion zwischen der Utrechter Musikszene und dem Rest von Europa erreichen.“ [… mehr]

Error Broadcast. Netlabel 2.0

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„Ich glaube, dass diese Idee, die wir für Error Broadcast haben, so ein kleiner Trend sein kann“, sagt Sven Swift. „Dass man auf der einen Seite wie ein Netlabel funktioniert. Dass man die MP3s in einer bestimmten Qualität zum freien Download anbietet, trotzdem aber auch dann wirklich physikalische Sachen verkauft oder hochqualitative MP3s oder FLAC-Files. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Trend ist, wo dann auch das traditionelle Recordlabel und das Netlabel so ein bisschen auf einander zugehen.“

Error Broadcast: eines der ambitioniertesten Netlabels der Szene. Sven Swift und Filippo Aldovini starteten es 2009 und ließen die jahrelange Erfahrung ihrer vorherigen Netlabels 12rec und Zymogen in das Projekt einfließen. Musikalisch liegt der Fokus der Macher auf experimentellem, meist instrumentalem Hip-Hop mit elektronischen Einflüssen.

http://wissen.dradio.de/index.40.de.html?dram:article_id=3666

FreeQuency Folge 30

Die neue FreeQuency-Ausgabe (Folge 30!) ist da: Jahtari, Fresh Poulp Records, Budabeats – Netaudio-Begeisterte wissen bei diesen Namen bereits wohin die virtuelle Musikreise geht: Dub, 8-Bit, Reggae und soulig-jazzige Beats aus fast allen Ecken der Welt. Dazu gesellen sich noch einige experimentelle Hiphop und Dubstep-Klänge vom schottischen Black Lantern Music Netlabel. Genau das richtige für die kommenden und hoffentlich lange bleibenden Sommertage.

M.W.D. – Slow Surfer // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Crookram – Sun // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Crookram – Biggles // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Elonious Funk – Summer Happy // MP3 / CC / WEBSITE / DUSTED WAX KINGDOM
LoFi-Scientests – Ego Trippin // MP3 / CC / WEBSITE / DUSTED WAX KINGDOM
Eaters – Puzzle Box // MP3 / CC / WEBSITE / BLACK LANTERN MUSIC
Morphamish – No More Funny Bizniz // MP3 / CC / WEBSITE / BLACK LANTERN MUSIC
No Name Dub – Dubolution // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
Disrupt – Don’t Talk–shoot // MP3 / CC / WEBSITE / PHONOCAKE
Bo Marley – Bauhelm // MP3 / CC / WEBSITE / PHONOCAKE
Piratedub – Balnavio Dub // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
Soundamantium – Airborne // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
U-Stone – Darkside Of My Soul // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS

Sendung Nachhören oder Downloaden:
http://www.myspace.com/free_quency

Breitband Netzmusik vom 08.05.2010 (Deutschlandradio Kultur)

Foto: Screenshot www.error-broadcast.com

http://breitband.dradio.de

Netzmusik:

Komplette Sendung:

Als „record label for 21. century beat music“ bezeichnet sich das Deutsch/Italienische Projekt Error Broadcast. Betrieben wird das auf experimentelle Hiphop-Musik spezialisierte digitale Label von Sven Swift (12rec) und Filippo Aldovini (zymogen), die ihre jahrelange Netlabel-Erfahrung in Error Broadcast einfließen lassen. Dabei sticht nicht nur die außergewöhnliche Musikauswahl heraus, die – wie in der Selbstbeschreibung beabsichtigt – sehr frisch klingt. Auch die Art und Weise wie die beiden Netaudiospezialisten ihr Label betreiben, könnte wegweisend sein. Denn Error Broadcast bietet nicht nur freie Musik unter CC-Lizenz, sondern auch käufliche physische Tonträger im Vinyl-Format. Zudem werden hochqualitative Versionen der digitalen Musikdateien zum Kauf angeboten. Ist dieser Hybrid-Weg ein Trend, der sich in der Netlabelszene durchsetzen kann und somit die Tür für Professionalität und Kommerz öffnet? Wie stark ist die Annäherung zwischen Netlabels und konventionellen Plattenfirmen bereits? Christian Grasse sprach darüber mit Sven Swift.

Das komplette Interview mit Sven Swift:
DOWNLOAD MP3 (13 Min. | 96 KBPS | 8 MB)

OrouniOrouni. Ein merkwürdiger Name. Ein einfacher Name. Und das passt. Denn der Pariser Folk-Pop-Musiker hat sich einfachen Tönen und einprägsamen Melodien verschrieben. Glaubt man den Worten seiner Webseite, dann erinnern diese an infantile Shins und einen glücklichen Leonard Cohen. Eine musikalische Mischung also, die eigentlich unmöglich ist und fast ausschließlich in der Vorstellung existiert. Mit etwas verrückten Gedanken und Bildern spielt Orouni sehr gern. So singt er zum Beispiel Lieder mit Titeln wie „In The Old Days Of Our New Life“ oder „The Perfume Conspiracy“. Doch nicht nur seine Musik ist ungewöhnlich, auch die Art und Weise wie er sie veröffentlicht. Sein aktuelles Album, dass aus Remixstücken bisheriger Orouni-Songs besteht und von einem halben Dutzend internationaler Musiker neu arrangiert wurde, erschien erst auf Kassette. Dieses mit Musik beschlagene Magnetband fiel ursprünglich nur denjenigen in die Hände, die sein 2008er Album „Jump Out The Window“ kauften. Da die Nachfrage nach dem Tape so groß war, entschied sich Orouni das analoge Tape in digitaler Form im Netz zu veröffentlichen. Zu unser aller Freude unter CC-Lizenz, die nicht nur den Download, sondern auch die Weitergabe der Musik erlaubt.

Cof CofUnd noch ein merkwürdiger Name in dieser Ausgabe der Breitband-Netzmusik: Cof Cof. Dahinter stecken die beiden Spanier Ana Analógica und Álex Cuadrado. Während Ana hauptsächlich für Gitarre, Bass, Gesang und Gelächter zuständig ist, kümmert sich Álex um die elektronischen Sounds, die die Musik des spanischen Duos aus Valencia dominieren. Dabei geht alles sehr sommerlich zu. Darauf weißt nicht nur der Klang des Songs „Caribbean Boy“ hin, sondern auch die Antwort der Musiker auf die Frage, was denn ihren Sound beeinflusst habe. „Jeder Sommer zwischen 1979 und 1992“, schreiben Ana und Àlex auf ihrer Myspace-Seite und spielen damit wahrscheinlich auf die Sommerzeit ihrer Kindheit an. Kindergeschichten werden in den Songs allerdings nicht erzählt. Auf ihrem eigenständig im Netz veröffentlichtem Debutalbum „Who said Party?“ geht’s um Cocktails, schmutzige Tricks, Strandparties und um kaputte Festplatten.

SteadmanDie meisten Künstler, die wir bei Breitband vorstellen, nutzen das Netz um bekannter zu werden. Dabei können CC-Lizenzen und Netlabels durchaus hilfreich sein. Bei Steadman verläuft die Geschichte jedoch andersherum. Steadman waren bereits bekannt, bevor die Band ihre ersten Gehversuche im Netz machte. Die britische Indie-Rock-Band rund um den Sänger Simon Steadman hatte eigentlich alles, was sich ein Künstler wünschen kann: Sie bereisten die Welt, spielten mit Bands wie The Verve und Paul McCartney – Die Kritiker sprachen auch nicht schlecht über ihre Musik. Zumindest kann man das folgende Zitat, dass das Stuff-Magazine angeblich druckte, durchaus als Kompliment auffassen: „Oasis without all the assholishness“. Trotz Erfolg und Fans ging es der Band nicht gut. Vorallem finanziell stimmte es nicht. Den Grund dafür beschreibt Sänger Simon ausführlich auf der Band-Homepage: Plattenfirmen. „We’ve had 2 major label record deals and one independent record deal and although we’ve made money from being musicians it has always been indirectly or as a result of having a deal and never because of record sales. […] A major label artist will need to sell roughly 250,000 – 500,000 records before they see any money for themselves. The artists must recoup first.“ Da man mit Plattenverkäufen sowieso nichts mehr verdiene, so das Fazit der Band, entschied sich Steadman bereits im Jahr 2005 die komplette Band-Diskografie unter CC-Lizenz ins Netz zu stellen. Ausführliche Eindrücke und Statements dazu von Simon Steadman gibt es hier.

Netzmusik-Playlist vom 08.05.2010:

1. Cof Cof – Caribbean Boy
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
2. Orouni – The Perfume Conspiracy (Elder Threat Block)
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
3. Pixelord – Quartz Boy
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
4. Comfort Fit – Bag Of Nothingness
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
5. Steadman – The Bitter End
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
6. Steadman – Come Alive
CC | DOWNLOAD | WEBSITE

FreeQuency Folge 28

Man könnte die aktuelle FreeQuency-Sendung eine Mixtape-Sendung nennen. Denn FreeQuency nimmt sich einige aktuelle Sampler, Compilations und Mixtapes vor. Das holländische Folk und Indierock/-Pop Netlabel liefert mit der aktuellen Label-Compilation „Behold My Puny Bears, Vol. II“ einen musikalischen Überblick über bisher geleistetes und gibt gleichzeitig einen kleinen Vorgeschmack auf zukünftige Releases der Utrechter Musikliebhaber. Ähnliches macht auch das östereichische Netlabel Beat Is Murder, das sich mit der 20ten Release selbst feiert und einen bunten musikalischen Anstrich präsentiert. Außerdem widmet sich FreeQuency Musik aus Indonesien bzw. Musik, die es über das Netz nach Indonesien zum Netlabel Yes No Wave Music geschafft hat, um von dort handverlesen wiederum eine virtuelle Weltreise anzutreten. Wie immer gibt’s jeden Song frei und legal im Netz und in unserem Magazin versorgen wir euch mit den entsprechenden Links. ►►