‘Musik’

Recycelte Klänge, Downloadbeschwerden, Elektrofolk – Breitband Netzmusik vom 06.07.2013


Foto: CC-BY Flickr/McCoyCreations

Aus alt mach neu, so könnte der Leitspruch von Boogie Belgique aus Gent lauten. Der belgische Produzent bedient sich an alten Swing- und Jazz-Aufnahmen und re-arrangiert sie mit Hiphop-Beats und Elektrosounds. Als “Swinghop” bezeichnet das Netlabel Dusted Wax Kingdom die recycelten Klänge und bietet 14 Stücke auf der “Nightwalker” LP zum freien Download an. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast: Bunte Klänge, Swinghop, SongStories

In der siebzigsten FreeQuency-Episode gibt es eine gewohnt bunte Auswahl von internationalen, frei zugänglichen Netzklängen. Jazz und Swing trifft im Sounduniversum bei Dusted Wax Kingdom auf Hiphop, die Bochumer Postrocker Milhaven locken mit buntem Vinyl und tiefgängigen Klangatmosphären und bei Von Korf vermischt sich Krautrock mit kritischen Texten. Außerdem debutiert die FreeQuency SongStory, in der Hörer und Musiker zu Wort kommen. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast vom 09.05.2013: Sommerliche Beats und fusionierte Klänge

Foto: CC-BY Flickr/Evil Erin

Foto: CC-BY Flickr/Evil Erin

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Im Gepäck der 68sten FreeQueny-Sendung sind 13 Stücke von 8 Künstlern, die wie immer allesamt frei im Netz zu finden sind. Die Gitarren wurden für diese Episode mal aussortiert, stattdessen gibt’s Hiphop, Funk und zum Großteil eklektische elektronische Klänge, die irgendwie sonnig daherkommen. Mit dabei sind deeB und Erik Jackson vom Dusted Wax Kingdom Netlabel, die neuen Veröffentlichungen des polnischen Brennnessel Netlabels und einige aktuelle Singles und EPs aus dem Bad Panda Records Umfeld.

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 67: Winterflucht und Urlaubsgrüße

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Diesmal kommt FreeQuency nicht wie gewohnt aus dem Radiostudio sondern knapp zweitausend Kilometer südlich vom gewohnten Ort. Vom südlichsten Zipfel Spaniens. Eigentlich sollte die Sendung vor dem Urlaub fertig werden aber wie das immer so ist mit den Vorsätzen, die werden nur selten in die Tat umgesetzt. Deshalb jetzt also eine musikalische Postkarte aus Südspanien. Aus einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Facinas, knapp 20 Minuten von Tarifa, mit einem wirklich wunderbaren Blick auf Afrika. ►►

FreeQuency Podcast Episode 065: Liebe für tote Beatles, Reanimierter Krautrock, Post-apokalyptische Beats

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Das us-amerikanische Nord-Süd-Duo Tiger Waves hat eine musikalische Liebeserklärung an George Harrison formuliert, der DIY-Meister Learning Music singt über elektronische Briefe und der musikalische Freundeskreis Albino Father reanimiert in Salt Lake City den Düsseldorfer Krautrock. Außerdem im Programm: post-apokalyptische Sounds aus fiktiven, versunkenen Städten und beeindruckend eingängige Daft Punk-esque Elektroklänge aus Italien. (radiofreequency.net/frq065) ►►

FreeQuency Podcast Episode 064: Winterpop, Riotfolk, Bombastelektro

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Das bilinguale, kanadische Folkpop-Sextett Wintermitts hat den Winter nicht nur im Namen, sondern passt auch musikalisch zur kalten Jahreszeit. Einen durchaus politischen Riotfolk spielen Lightnin’ Seed aus den USA und außerdem gibt’s elektronische Bombastklänge vom italienischen Netlabel Starquake Records. ►►

Die DNA des Klangs entschlüsseln – Beitrag für Breitband im Deutschlandradio Kultur am 08.12.12

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Tausende Knöpfe und Regler, zusammenschaltbare Effekte und ultrakomplexe Sounds. Damit assoziiert man den Klang eines Synthesizers. Ein Musikinstrument also, “welches auf elektronischem Wege per Klangsynthese Töne erzeugt.” So definiert es die Wikipedia. 1964 stellte Robert Moog den ersten analogen Synthesizer vor. In den 1980er Jahren kamen die Digitalen und heute sind sie wie fast alle Instrumente auch auf dem Computer zu finden. Rein virtuell. ►►

FreeQuency 057 @ ByteFM vom 05.07.2012 – Dreckiger Punk, schmutziger Blues, staubiger Jazz

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Die 57ste FreeQuency Episode hat Ecken, Kanten, kratzt etwas und ist fleckig. Auf euch warten treibende Punkrock-Songs aus England, die in US-Kooperation entstanden, ein schmutziger Blues, der klingt als wäre er in der Wüste aufgenommen worden und einen etwas verstaubten aber daduch umso interessanteren Jazz gibt es noch eben drauf. Die musikalische Diversität aus dem Netz wird mit 80er-inspirertem Pop, 8Bit-Dubstep und urbanem Geremixe komplettiert! Download-Links und Lizenzinfos gibt’s hier.

FreeQuency 56 @ ByteFM vom 07.06.2012 – Lofi Gitarren, hypermagische Elektronik, recycelter Jazz

[audio:http://archive.org/download/Freequency-archivfolge1-35/FreeQuency_056_2012-06-07.mp3] FreeQuency präsentiert in der 56sten Episode sommerfrische Netzmusik. Unter anderem erwarten euch Lo-Fi-Gitarrensounds, hypermagische Elektroklänge und recycelte bzw. neu abgemischte Swing- und Jazzklassiker. Das Musikblog Hearing Gold hat eine Kompilation für die Sommerferien zusammengestellt, wir hören zwei Stücke, die besonders viel „Vacation Spirit“ bieten – Danach kommt das walisische Indiefolk-Kollektiv Shy And The Fight zu Wort. Die zweite Sendungshälfte wird wie so oft elektronisch, unter anderem mit aktuellen Stücken des Bad Panda Netlabels und einem Kollaborativprojekt aus dem Hause Dusted Wax Kingdom. FreeQuency kommt nun erstmalig auch in einer Hyper-Audio-Version!

Playlist/Downloads/Info:

Summerrays – Sunshine
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Observer Drift – Out Of Time
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Shy And The Fight – All That We See And Seem
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The Candy Strypers – Don’t forget your dreams
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Decent Lovers – Year Of The Flame
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Magnetic Island – Don’t need it now
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Rotten Lily – Left Home Alone Teddybear
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Marco Trovatello – Be Sweet
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Hypermagic – Piffy On A Rock
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Colorful Lights – Sad Soul Circus
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Kochari – Every Day and Every Night
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Pandreas – Sirkel(Sag)
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Pierlo – Passion Unlimited (Beat To The Feeling 94 Version)
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Jenova 7 & Mr. Moods – Under The Falling Stars
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Jenova 7 & Mr. Moods – Interlude 2
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Jenova 7 & Mr. Moods – The Vanishing
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FreeQuency 55 @ ByteFM vom 10.05.2012 – Musikalische Urlaubsgrüße

[audio:http://archive.org/download/Freequency-archivfolge1-35/FreeQuency_055_2012-05-10.mp3]

Die 55ste Episode des FreeQuency Podcasts sendet musikalische Urlaubsgrüße via digitalem Äther von der italienischen Insel Sardinien. Im Reisegepäck ist zwar kein Aufnahmestudio, dafür aber jede Menge frische Netzmusik und Strand-Atmosphäre mit Meeresrauschen und ein gutes Dutzend sommerliche Elektro-Klänge, eindringliche Songwriter-Stücke und ausufernde instrumental-Sounds aus aller Welt. Wie immer frei und aus dem Netz.

Miró Belle – In Fielder CCDOWNLOAD
Jaws vs Paws – Somebody New CCDOWNLOAD
Lorenzo’s Music – I’m Doing Fine CCDOWNLOAD
Jodi Shaw – In The Fall Light CCDOWNLOAD
Reverend Big O – Walk Inside CCDOWNLOAD
Munn – En La Oscuridad CCDOWNLOAD
The Secret Sea – Leave It Alone CCDOWNLOAD
The Secret Sea – Not Your Type CCDOWNLOAD
Andrea – Work The Middle CCDOWNLOAD
Andrea – Work The Middle Kodak To Graph Remix CCDOWNLOAD
Anon – Jungle Rag CCDOWNLOAD
Sonurber – Wishes CCDOWNLOAD
Knarsetand – Min La CCDOWNLOAD
Gluid – Where R U From CCDOWNLOAD

FreeQuency 054 @ ByteFM vom 07.04.2012: Zoe Leela Special, Elektroexperimente, Rückwärtsdub

[audio:http://archive.org/download/Freequency-archivfolge1-35/FreeQuency_054_2012-04-12.mp3]

In dieser 54sten Episode von FreeQuency hören wir die „Berliner Asphaltgöre“ (Focus) Zoe Leela, die mit ihrer aktuellen Debut LP „Digital Guilt“ vom kleinen Netlabel rec72 zu dem etablierten Musikkonzern Motor Music wechselte und auch weiterhin die Philosophie der frei teilbaren Musik vertritt – in gewisser Weise sogar stärker denn je. Im FreeQuency-Interview spricht Zoe Leela über die Gentrifizierung des Digitalen Raums und die dadurch entfachten virtuellen Freiheitskämpfe im Netz. Diese will die politisch engagierte Netzkünstlerin musikalisch abbilden. Außerdem in der Sendung: Ungarische Hiphop-Bastarde, interkontinentale Elektroexperimente, schattiger Rückwärts-Dub und die musikalische Umsetzung der Frage, warum Menschen sich weigern, brennende Häuser zu verlassen.

FreeQuency 053 @ ByteFM vom 15.03.2012: Weird-Folk, Noise-Pop und DiY-Attitüden

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Die 53ste Ausgabe von FreeQuency steckt voller Erkenntnisse. Man erfährt was „New Weird America“ bedeutet und lernt, dass totgesagte länger leben, vor allem wenn die musikalische Wiedergeburt mit einer Namensänderung daherkommt, so wie es bei dem dänischen, experimentierfreudigen Elektropop-Netlabel Uhrlaut der Fall ist (früher urlyd). Ähnliches passiert hoffentlich auch bald mit dem Ende 2011 in den Winterschlaf versunkenen Netlabel Peppermill Records. Das hält seine Fans mit einer Kompilation bei Laune, die es in sich hat. Außerdem in der Sendung: liebevoll handgemachte und dabei absichtlich zerbrochene Indiefolk-Klänge aus Australien, rauer Noisepop aus Florida und flockiger Postrock aus Hamburg. Wie immer alles frei und aus dem Netz.

Spotify startet in Deutschland – Besprechung für WDR Funkhaus Europa

Nun ist also offiziell: Nach Musikstreaming-Diensten wie Napster oder Simfy startet nun auch Spotify in Deutschland. Über 16 Millionen Songs kann man so derzeit via Internet hören und das sogar kostenlos, durch Werbung finanziert. Das ist soviel Musik, dass man 100 Jahre bräuchte, um sie zu hören. Eine griffige Zahl, die z.B. Spotify clever für’s Marketing nutzt. Deutschland ist das 13te Land, in dem der schwedische Streaming-Dienst Fuß fasst. Was sind die Erfahrungen in anderen europäischen Ländern, in denen der Dienst schon eine Weile aktiv ist?

FreeQuency @ ByteFM 52 – Surf-Pop, Indiefolk, Soul-Hiphop

[audio: http://www.archive.org/download/Freequency-archivfolge1-35/FreeQuency_052_2012-02-16.mp3]

In der Februar-Ausgabe präsentiert euch FreeQuency eine wilde Netzmusik-Mischung aus Surf-Pop, Alternative-Country und Folk sowie Musik, in der Old School Rap auf Funk & Soul trifft und 60s Garage-Klänge auf Spaghettiwestern-Soundtracks prallen. Diesmal im FreeQuency-Interview: Geert van der Velde von der holländischen Indiefolk-Band The Black Atlantic, der u.a. über seine Erfahrungen mit dem Crowdfunding-Konzept spricht. Download- und Infolinks samt Playlist gibt es hier.

Proberaumgespräch: ByteFM-FreeQuency Special mit der Berliner Band Ludwig

[audio: http://www.archive.org/download/Freequency-archivfolge1-35/FreeQuency_051_2012-01-19.mp3]

In der ersten FreeQuency-Sendung in 2012 besuche ich für ByteFM die Berliner Band Ludwig und spreche mit Sänger Peter Dick und Gitarrist Petja Bartels über das jüngste Schaffen der DIY-Spezialisten, das sie in Form ihres Debutalbums „Koltrast“ bei dem Münchner Netlabel Aerotone veröffentlicht haben. In der Sendung werden 8 Songs des Debuts präsentiert und diverse Indiemusikerthemen abgehandelt. Wie nimmt man ein Album in Eigenregie mit kleinstem Geldbeutel auf und lässt es dabei trotzdem professionell klingen? Wo liegen die Unterscheide zwischen Kelleraufnahmen im Do It Yourself Stil und der Arbeit in einer professionellen Studioumgebung? Was bedeutet eigentlich der Begriff des Albums heutzutage und wie ändert das Netz die eigene künstlerische Identität?

Vinyl in digitalen Zeiten – Beitrag für DRadio Wissen am 19.01.2012

Als 1982 die Audio-CD auf den Markt kam, galt die Schallplatte im Handumdrehen als antiquiertes Medium. Die Musikindustrie machte Milliardenumsätze mit der digitalen Neuauflage alter Aufnahmen. Die Vinylplatte hingegen rutschte in die Liebhabernische oder schlimmer: in die Grabbelkisten unzähliger Trödelmärkte dieser Welt. Der Siegeszug der Digitalisierung und des Internets hätte diesen Trend eigentlich verstärken müssen, sollte man meinen. Aber: Das Gegenteil ist der Fall. Während die CD von Jahr zu Jahr an Stellenwert verliert und in den USA bereits vom Musikdownload verdrängt wurde, ist die Schallplatte wieder im Kommen. Christian Grasse hat das gute, alte Vinyl für uns etwas entstaubt. (19.01.12, DRadio Wissen)