‘Interview’

Kommerzielles Teilen, vernetztes Basteln, Mem-Forschung. Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 27.09.2014

In der Deutschlandradio Kultur Sendung Breitband vom 27.09.2014 ging es u.a. um die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Share Economy am Beispiel von Uber und Airbnb. Darüber sprachen Teresa Sickert und ich mit Wolf Lotter vom Wirtschaftsmagazin Brand eins. Außerdem haben wir mit Daniel Bachfeld von der c’t Hacks den aktuellen Stand der Maker-Szene ausgelotet und das Netzkultur-Phänomen der Meme erforscht, bzw. erforschen lassen. ►►

Wahrgewordene Radio-Utopie. Das Radio-„Indielabel“ radiotopia.fm.

Für Breitband habe ich das Radio-Kollektiv Radiotopia porträtiert (im eingebetteten Audio ab Minute 10:15). Seit Februar 2014 veröffentlichen US-Radiomacher unter dem Dach des „Radio-Indielabels“ Radiotopia aufwändig produzierte Hörstücke und heben damit die Podcast-Landschaft in den USA auf die nächste Stufe. Der US-Radiojournalist und Podcaster Roman Mars ist Radiotopia-Mitgründer und liefert mit seinem wöchentlichen Architektur- und Design-Podcast 99 Percent Invisible eines der bisher sieben Podcast/Radio-Formate. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 079: Zoe Leela im Interview, Freie Musik aus Berlin und der Welt

Die 79ste FreeQuency-Episode wird sehr Berlin-lastig aber trotzdem nicht weniger interessant. In der ersten Hälfte der Sendung erzählt die Berliner Künstlerin und Netzaktivistin Zoe Leela wie sie sich für partizipative Kultur im Netz einsetzt und was das Public Affairs Festival damit zu tun hat. Wir hören Musik vom Festival-Sampler und spielen brandneue Songs von Piu Shok, ebenfalls aus Berlin. Die zweite Hälfte wird dafür umso internationaler: Es gibt diverse Klänge aus Rumänien, Australien und Nordamerika – von Folk, über Dub bis Elektro. ►►

Überwachtes Russland, Angezeigte Regierung, Teure Spielchen – Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 08.02.2014

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Die Olympischen Spiele in Sotschi sind nicht nur die teuersten, sondern auch die am besten überwachten Spiele aller Zeiten. In Breitband sprachen wir über die Umtriebe der russischen Überwachungsmaschinerie. Außerdem reden wir über die von Bürgerrechtsinitiativen eingereichte Strafanzeige gegen die Bundesregierung und fragen uns wie sehr die Philosophie der In-App-Käufe die Computerspiel-Kultur verändert. Abgerundet mit Netzmusik ergibt das eine Stunde voll mit Themen aus der Medien- und Digitalkultur-Sphäre. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast 077: Musik als Software, Folk-Dubstep, retroeklektische Sounds

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Bernd Plontsch und Nils Schäfer aka Ueki sind zu Gast bei FreeQuency. Ich sprach mit den Köpfen der Berliner Elektro-Akustik-Combo u.a. über die Software-Methapher in der Musik, denn Ueki versionieren ihre Tracks von 0.1 bis 1.0. Außerdem gibt’s neue Klänge aus der Netaudio-Szene: Instrumentelle Klavier- und Gitarrenstücke von Oskar Schuster und Gillicuddy, psychedelischer Folk-Dubstep von The Tailor, verschwurbelter Indie von Marc Neibauer und retrosprektiv-eklektische Elektropopsounds von Saint-Samuel. (FreeQuency Netaudio Podcast) ►►

Kiezradio Podcast Episode 13: Die Zwangsversteigerung der Mareschstr. 12

Foto (Amtsgericht Neukölln): CC-BY Flickr/illustir

Am 24. April kam die Mareschstraße 12 unter den Hammer des Neuköllner Amtsgerichtes. Um halb zehn versammelten sich etwa 80 Personen, darunter Bieter, Interessenten, Prostestler und Mieter im Saal 128 des Neuköllner Amtsgerichts um der Zwangsversteigerung des Hauses in der Mareschstraße 12 beizuwohnen. Ich sprach nach der Versteigerung vor dem Amtsgericht mit Mietern, engagierten Nachbarn und Beobachtern der Zwangsversteigerung. Das Haus ging für 2,1 Millionen Euro über den Richtertisch und liegt damit um knapp 800.000 Euro über dem Verkehrswert. (Kiezradio Episode 13) ►►

Halboffene Daten, Unmenschliche Musik, Playstation 4 – Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 23.02.13

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In dieser Woche ist das Datenportal der Bundesregierung, GovData, gelauncht worden. Mit ganz erheblichen Schwierigkeiten. Dass die Seite zeitweilig nicht erreichbar war, kann man noch dem großen Interesse an offenen Daten anlasten. Aber warum genau werden die Behördendaten nicht unter einer offenen, zum Beispiel einer cc-Lizenz, sondern unter der hauseigenen “Datenlizenz Deutschland” veröffentlicht? Darüber sprechen wir mit dem Datenjournalisten Lorenz Matzat. ►►

Kiezradio Podcast Folge 9: Neuköllner Bier mit Punkrock und Liebe

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Bier besteht aus Wasser, Malz und Hopfen. Viele behaupten gutes Bier hätte eine Seele. Die wichtigsten Zutaten eines wirklich guten Bieres seien jedoch Punkrock und Liebe, sagt Wilko Bereit. Er ist Braumeister des Neuköllner Rollberg Bieres, dessen erster Sud am 23. Oktober 2009 zur Welt kam. Seitdem entstehen in der neuen Rollberg-Brauerei unter der alten Kindl-Brauerei wöchentlich einige tausend Liter feinstes Bier. (Kiezradio 009)

APIs, Data-Mining und Video-Überwachung – Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 07.07.2012

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In der Breitband-Sendung vom 07.07.12 beschäftigten wir uns mit der Relevanz von Programmierschnittstellen im Netz, den Application Programming Interfaces, kurz API und sprachen über das Klangkunst-Projekt Tweetscapes, das via Twitter-API Meldungen des Kurznachrichtendienstes vertont und visualisiert. Außerdem im Interview: Netzphilosoph David Weinberger, der über Big Data und Computerisierung in der Wissenschaft spricht.

Foto: Screenshot tweetscapes.de

Kiezradio Folge 6 über das Kiezprojekt Universität Neukölln vom 25.06.2012

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“Wir lernen nicht für die Schule, sondern fürs Leben und wo könnte man dies besser als auf den Strassen Neuköllns.” So lautet er, der Leitsatz der Universität Neukölln. Das liebevolle und augenzwinkernde Schnapsidee-Projekt, das im Februar 2012 am Tresen der Langen Nacht entstand, will den Bezirk mit Fachbereichen wie Diversität, Nichtstun oder Popmusik in ein locus amoenus verwandeln. Bettina und Christian haben den T-Shirt druckenden Uni-Präsidenten Martin Mai in der Langen Nacht getroffen.

Proberaumgespräch: ByteFM-FreeQuency Special mit der Berliner Band Ludwig

[audio: http://www.archive.org/download/Freequency-archivfolge1-35/FreeQuency_051_2012-01-19.mp3]

In der ersten FreeQuency-Sendung in 2012 besuche ich für ByteFM die Berliner Band Ludwig und spreche mit Sänger Peter Dick und Gitarrist Petja Bartels über das jüngste Schaffen der DIY-Spezialisten, das sie in Form ihres Debutalbums „Koltrast“ bei dem Münchner Netlabel Aerotone veröffentlicht haben. In der Sendung werden 8 Songs des Debuts präsentiert und diverse Indiemusikerthemen abgehandelt. Wie nimmt man ein Album in Eigenregie mit kleinstem Geldbeutel auf und lässt es dabei trotzdem professionell klingen? Wo liegen die Unterscheide zwischen Kelleraufnahmen im Do It Yourself Stil und der Arbeit in einer professionellen Studioumgebung? Was bedeutet eigentlich der Begriff des Albums heutzutage und wie ändert das Netz die eigene künstlerische Identität?

Cory Doctorow über den „War on computation“. Besprechung für DRadio Wissen vom 28.12.11

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Wie jedes Jahr fand auch in 2011 zwischen Weihnachten und Silvester der Chaos Communication Congress statt. Tausende Hacker, Technik- und Politikinteressierte trafen sich in Berlin um neueste Trends, Auswirkungen und Projektionen von Technologie zu diskutieren. Dutzende Vorträge und Workshops finden an den vier Tagen des Kongresses statt. Am ersten Abend der Veranstaltung sprach einer der Popstars der Szene, Cory Doctorow, über den „War on Computation“.

FreeQuency 043 @ ByteFM – Eine Stunde mit Henrik José

Was ist nur los in diesem Schweden? Gefühlt gibt es nicht viele Länder auf der Welt, in denen so gute Musik gemacht wird. Eine Pop-Perle nach der anderen fädelt sich dort zu einer Kette der musikalischen Hochachtung aneinander. Viele dieser Perlen sind noch unentdeckt. Der Multiinstrumentalist, Songwriter und Laptopfrickler Henrik José gehört dazu.

Aus der Demoszene stammend, hat er seine elektronischen Klänge in den ersten Jahren seiner musikalischen Phase hin zu warmen, melodiösen Ambient-Strukturen entwickelt, die er in den Jahren danach mit Gesang abrundete. Von Beginn an fanden Er und seine Musik den Weg ins Netz, selbst zu einer Zeit, in der CDs noch das Nummer 1 Musikmedium waren. Der anfänglich distanziert wirkende Künstlername Bliss passte nicht mehr zu den immer persönlicher werdenden Texten des Henrik José. Deshalb die personifizierte Namensänderung in 2007.

Ich traf den frischen Wahl-Berliner in seiner Wohnung an der Spree und verbrachte eine Stunde mit Henrik José. Ein Musiker, der sich in wunderbar melancholischen Elektronik-Pop-Spheren bewegt. ►►

„We need more data and less anecdotes“ – Micah Sifry im Interview zur Cyberutopie-Debatte rund um die „Facebook-Revolution“

[audio:http://breitband.dradio.de/inhalt/uploads/2011/02/sifry.mp3]Vor 15 Jahren – und zwar fast auf den Tag genau – veröffentlichte John Perry Barlow die “Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace” – ein bis heute einflussreicher und oft zitierter Artikel, der sich gegen staatliche Kontrolle und Zensur im Internet ausspricht. Der Cyberspace bestehe aus Transaktionen, Beziehungen und Gedanken, die wie eine stehende Welle angeordnet sind im Netz unserer Kommunikation, so Barlow. Genau solch eine Welle der Kommunikation sehen viele auch als Auslöser oder zumindest als Beschleuniger der revolutionären Umbrüche in Tunesien und Ägypten. Die schon länger anhaltende Diskussion um den Einfluss des Netzes auf Politik und Gesellschaft ist also durch die revolutionären Umbrüche neu entfacht. Aber wie sind diese Wechselwirkungen zwischen Netz und Gesellschaft nun zu bewerten? Und kann man diese überhaupt messbar machen und sich in der Diskussion von Netz-Ideologien befreien?

Social Media und die Revolution in Ägypten – Breitband vom 12.02.11

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/02/12/drk_20110212_1405_20671356.mp3] Achtzehn Tage lang hat sie gedauert, die Revolution in Ägypten. Unter massivem Druck des Volkes hat Präsident Mubarak abgedankt. Dieser Druck existierte nicht nur auf den Straßen Kairos, er wurde auch ausgeübt und organisiert im Netz. Aber war nun Ägypten die erste Social-Media-Revolution? Wie lässt sich der Einfluss von Facebook, Twitter und Blogs überhaupt messen?