‘Digitale Kultur’

Netlabel-Portrait: Die verträumten Klänge von Resting Bell

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Tagsüber ist Christian Roth Mediengestalter. Nach der Arbeit widmet er sich seinem Lieblingshobby: Ein Netlabel. „Resting Bell“ heißt es. Dort erscheint Musik, die es kaum ins Radio schafft und auch in normalen Platteläden eher selten zu finden ist: Klangkunst, neue, experimentelle Musik, so könnte man den „resting bell“ Musik-Katalog beschreiben. Zu hören sind dort vor allem verträumte Klanglandschaften, die im Grundton entspannt sind wie eine resting bell, eine ruhende Glocke. Hin und wieder wird die Ruhe jedoch unterbrochen und es erklingt Lärm, der sich am Horizont ausbreitet und unterschwellig stets präsent ist, wie der Klang einer Großstadt. (mehr)

Breitband vom 25.09.2010

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Die Themen der Breitband-Sendung vom 25. September 2010: Hacker als Händler. Wie Sicherheitslücken im Netz verkauft werden. Wir sprechen mit Frank Rieger vom Chaos Computerclub und fragen: Gibt es eine Werteverschiebung bei Hackern? Machtverhältnisse in der Wikipedia. Über einen Ideologiewechsel in dem berühmtesten Online-Lexikon der Welt reden wir mit dem Soziologen und Wikipedia-Forscher Christian Stegbauer. Und: Das EU-Parlament fordert schärfere Sanktionen bei Urheberrechtsverletzungen. Über den Gallo-Bericht sprechen wir mit Prof. Dr. Annette Kur vom Max Plank Institut für Geistiges Eigentum. Die Netzmusik kommt aus Bosnien und aus den USA/Texas.

Der Klangboot Podcast – Im Strom der freien Musik

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Klangboot heißt ein Netzmusik- und Netlabel-Podcast aus Deutschland. Der Podcast Klangboot bietet sehr ruhige elektronische Sounds, die wirken wie ein beruhigendes, hintergründiges Meeresrauschen oder ein Wellenplätschern gegen ein Boot – ein Klangboot eben. (mehr)

Das indonesische Netlabel „Yes No Wave“

Ein Netlabel in Indonesien ist etwas sehr außergewöhnliches. Schon allein die Anzahl der Internetzugänge des Südostasiatischen Inselstaates macht dies deutlich: Nur rund 8 von 100 Menschen in Indonesien haben täglichen Zugang zum Netz. Somit kommt das Land, in dem fast eine viertel Milliarde Menschen lebt, etwa auf 18 Millionen Internetnutzer. Der Zugang zum World Wide Web hat in den letzten Jahren jedoch stark zugenommen. Vor 10 Jahren lag die Zahl noch unter einem Prozent. (…mehr)

Zusammen Dinge besser machen – Casey Meehan und sein Musikprojekt rockproper.com

Gegründet wurde das Netlabel Rock Proper, das keines sein will, von Casey Meehan. Er stellt nicht nur jungen Künstlern eine Plattform zur Verfügung, auf der sie ihre Musik veröffentlichen können, sondern hat noch eine weitere Website ins Leben gerufen: Auf Music Promotion Tips können Künstler Informationen teilen, die Vermarktung und Verbreitung ihrer Musik angehen. (…mehr)

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Digital Storytelling

Am “Institut für Theorie” der Züricher Hochstschule der Künste beschäftigen sich Wissenschaftler und Künstler mit der Frage, wie Geschichten im Internet erzählt werden. Das Internet ermögliche zum Beispiel: mediale und vor allem transmediale Erzählungen. “Es geht darum, Informationen und Inhalte in verschiedenen Kanälen anzubieten, die der Zuschauer konsumiert”, erklärt zum Beispiel der amerikanische Medienwissenschaftler Henry Jenkins. Das Netz erlaube dem Publikum, sich aktiv an einer Geschichte zu beteiligen – zum Beispiel durch Foren oder soziale Netzwerke. (… via Breitband)

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Freie Musik für freie Filme – Der Filmmusikkomponist Jan Morgenstern

Die Filmindustrie klagt seit Jahren über zurückgehende Gewinne. Schuld daran ihrer Meinung nach das Internet und illegale Raubkopien. Teil dieser Industrie sind auch Filmmusikkomponisten, die wie viele Medienproduzenten im Netz nach neuen Wegen suchen um auf sich aufmerksam zu machen, um genug Aufträge an Land zu ziehen. Jan Morgenstern zum Beispiel sieht das Internet eher als Chance und nicht als Problem. (…mehr)

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An der Zensur vorbei: Das chinesische Netlabel Bypass

China ist die aufstrebende Wirtschaftsmacht der letzten Jahrzehnte. Auch das Internet spielt dabei eine wichtige Rolle. Allerdings ist China kein freies Land, sondern eine kommunistische Diktatur. Freier Zugang zu Youtube, Twitter oder Facebook sind undenkbar. Auch internationale Nachrichtenseiten werden zensiert. Trotzdem gelingt es einigen findigen Chinesen, die massiven Beschränkungen zu umgehen. So entwickelt sich auch in China eine alternative Netzkultur. (mehr)

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Delhotel Records veröffentlicht Mexikanische Indie-Sounds

Die Mexikanische Indie-Szene versucht seit einigen Jahren das Internet zu nutzen um auf sich aufmerksam zu machen. Auch wenn nur knapp ein Fünftel der rund 110 Millionen Einwohner Zugang zum Netz haben, das Netlabel Delhotel Records aus Monterrey versucht die vielfältigen Probleme für alternative Künstler in Mexiko durch die Möglichkeiten im World Wide Web zu lösen. (mehr)

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FreeQuency Folge 32 @ ByteFM

FreeQuency präsentiert Musik aus Russland, die laut Kritiker irgendwo zwischen Hiphop und Indiepop anzusiedeln ist, spielt düsteren Pop aus England, Zukunftsmusik aus dem Jahr 2999 und stellt eine Compilation vor, die die Südamerkanische Indieszene vorstellt.

Tarran The Tailor – Belong Tonight // MP3 | CC | WEBSITE
Tarran The Tailor – Will You Follow // MP3 | CC | WEBSITE
Monokle & Galun – Two Times // MP3 | CC | WEBSITE | 12REC
Monokle & Galun – Means // MP3 | CC | WEBSITE | 12REC
Azoora – Tension // MP3 | CC | WEBSITE | 23SECONDS
Azoora – Predetermined // MP3 | CC | WEBSITE | 23SECONDS
El Hajin – Out Of The Unknown // MP3 | CC | WEBSITE | PEPPERMILL RECORDS
Alphabets Heaven – Arka // MP3 | CC | WEBSITE | PEPPERMILL RECORDS
Bicicletas – Quema // MP3 | CC | WEBSITE
Astro – Railfilter // MP3 | CC | WEBSITE
Francois Peglau – One minute to midnight dream // MP3 | CC | WEBSITE
Boat Beam – The Rain Pauly // MP3 | CC | WEBSITE
Carka Morrisson – Esta Soledad // MP3 | CC | WEBSITE

Das Konzept-Netlabel Peppermill Records

Das Netlabel Peppermill Records versteht sich selbst als ein Konzeptlabel. Denn neben der üblichen Veröffentlichung von Musikalben einzelner Bands, gibt es immer wieder Projekte zu bestimmten Themen. An diesen Konzeptalben arbeiten verschiedenste Musiker weltweit – über das Netz. (mehr)

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Wikileaks im Portrait

Es gab wohl kaum ein Medium, das nicht über die brisanten Afghanistan-Protokolle berichtete. Die geheimen Informationen aus Datenbanken des US-Militärs, die der Whistleblower-Plattform Wikileaks zugespielt worden sind, zeigen die wahre Natur des Afghanistan-Krieges, so der Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange.
Die Wahrheit, das ist es, was Assange und seine weitgehend anonymen Kollegen mit der Plattform ans Licht bringen wollen. Wikileaks ist der Knotenpunkt im Netz, an dem die unbequemen Wahrheiten der Welt zusammengeführt werden sollen. (Breitband vom 31.07.10)

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/31/drk_20100731_1424_196ecc65.mp3]

Breitband Netzmusik vom 31.07.2010

Die Breitband-Netzmusik widmet sich dem Netlabel Lost Children, das kryptische Musik schätzt, die ganz ohne Worte auskommt und trotzdem viel zu sagen hat. Außerdem wird Musik der Zukunft thematisiert. Und zwar nicht potenzielle Hits von Morgen, sondern Musik, die für das nächste Jahrtausend bestimmt ist.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/31/drk_20100731_1450_e972d819.mp3]

Aus dem Netz in die Wildnis

Der urbane Mensch der Gegenwart kennt die Wildnis hauptsächlich als Kulisse für Abenteuerfilme. Und seit das Internet immer mehr den Film als Medium für virtuelle Reisen ablöst, denken immer mehr Leute bei ausgedehnten, unberührten Wäldern entweder an Landschaften in Online-Rollenspielen oder an Satellitenbilder. Doch ausgerechnet ein Netlabel bricht mit dem Klischee: Die wenigen Teilnehmer des Peppermill-Festivals müssen tagelang in abgelegenen Bergregionen wandern. (…mehr)

Musik mit alten Spielekonsolen

Der Nintendo Gameboy: 1989 kam er auf den Markt. Fast 120 Millionen mal wurde er weltweit verkauft und unzählige Kinder haben sich damit die Nächte um die Ohren gehauen. Wer hätte gedacht, dass aus dieser kleinen, unscheinbaren Spielekonsole mal ein ernstzunehmendes Musikinstrument wird? (…mehr…)

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/21/drw_201007210752_netlabel_-_gemaboy-pop_f5e58adf.mp3]

Breitband-Netzmusik @Dradio Kultur: Selfmade Sounds

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/10/drk_20100710_1406_65e6e495.mp3] (Breitband-Netzmusik vom 10.07.10)

Normalerweise gehen Musiker oder Bands in ein Studio, um ein Album aufzunehmen. Bei vielen Netzmusikern ist das nicht so. Oft nehmen kreative Einzelkämpfer den Klang ihrer Stücke selbst in die Hand und vollenden ihn in Küche, Schlaf- oder Wohnzimmer. Musik, die in den eigenen vier Wänden entstand, findet im Netz ein weltweites Publikum.

Der Spanier Guillermo Farré aka Wild Honey räumte seine komplette Wohnung leer, um Platz für Instrumente und Equipment zu schaffen. Während er sein Debutalbum „Epic Handshakes and a Bear Hug“ aufnahm, muss es wirklich eng gewesen sein: In seinen Songs sind Akustik-Gitarre, Ukulele, Schlagzeug, Keyboard, Perkussions- und Blasinstrumente zu hören. Das Ergebnis der Home-Recording-Session ist sommerlicher und leichtfüßiger Folkpop.

Viele CC-Musiker sehen einem Cover oder Remix ihrer Musik mit Freude entgegen. Manchmal kann so ein Remix aber auch zum regelrechten Kampf ausarten. Aber selbst dafür gibt es eine passende Plattform Netz: Songfight.org. Dort können Musiker ihre Stücke oder Songtexte der Community vor die Füße werfen. Andere Künstler zerfetzen oder verbessern die angebotene Musik, Hörer entscheiden per Voting, wer den musikalischen Kampf gewinnt. Genau dort begann die Karriere von Jeff Fal, alias ADD Music. Was dilletantisch begann, ist in den Jahren wirklich gute Pop-Musik geworden.

Auch Michal Lotan aus Israel ist für Aufnahme, Text und Musik selbst verantwortlich. Ihr musikalischer Weg begann im Schulchor, später kam Gitarre und Schlagzeug dazu, während eines Aufenthaltes in Australien zudem noch das Schauspiel. Seit ihrer Rückkehr nach Tel Aviv füllen beide Künste ihr Herz. Zwar können wir ihr Schauspiel nicht bewerten, aber ein musikalisches Talent können wir ihr ganz sicher zuschreiben.

Tarran Gabriel kommt aus Vancouver, Kanada und nennt sich Tarran The Tailor. Der von osteuropäischen Klängen inspirierte Indie-Folk seines Debutalbums „The Salt“ schwankt zwischen Freude und Trauer, Witz und Melancholie. Man möchte gerne glauben, dass seine Lieder wahre Geschichten erzählen aber dem ist nicht so: The Salt ist der Soundtrack für einen Kurzfilm, in dem es um einen alten Mann geht, der seine Heimat verlässt, um auf Übersee sein spätes Glück zu finden. Und besonders die Reise über das Meer scheint Tarran zu beschäftigen. In einigen Liedern hört man Meeresrauschen und knarzende Segel eines einsam wirkenden Schiffes, die Bilder auf seiner Webseite sind zudem übersäht von Unterwasser-Fotografien. Ein wirklich sehr interessanter Künstler, bei dem es sich lohnt öfter und genauer hinzuschauen und hinzuhören.

Playlist:

ADD Music – The Blitz
MP3 | CC | WEBSITE
ADD Music – Sleepwalking
MP3 | CC | WEBSITE
Michal Lotan – Sounds
MP3 | CC | WEBSITE
Wild Honey – Whistling Rivalry
MP3 | CC | WEBSITE
Wild Honey – Gold Leaf
MP3 | CC | WEBSITE
Tarran The Tailor – Belong Tonight
MP3 | CC | WEBSITE
Tarran The Tailor – Will You Follow
MP3 | CC | WEBSITE
Tarran The Tailor – Belong Tonight
MP3 | CC | WEBSITE

Foto: CC by Flickr/Noel Feans

FreeQuency Folge 31: Musik vom Mexikanischen Netlabel Poni Republic

FreeQuency 31 @ByteFM
„Leftfield Pop Stuffs“ lautet das Motto von The Poni Republic. Das mexikanische Netlabel veröffentlicht Musik zwischen Folk und experimentellem Elektro. Es folgt eine Stunde Musik aus dem Hause The Poni Republic.

Jóvenes y Sexys – El Reloj // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – El Reloj (María y José Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Suerte // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Suerte, pt. 2 // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Gold Day (with joiejoiejoie) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Gold Day (Pepepe Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
The Me Band – Lead n Follow (Pepepe Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
joiejoiejoie – Hyper Green // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Divine Hammer // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Divine Hammer (Nuuro Re-Remake) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Nuuro – Diamante // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Capullo – Prendo el ordernador // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Capullo – Camionero // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Bufi – Homeless Hero // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Bufi – We Begin // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC

Sendung Nachhören oder Downloaden:
http://www.myspace.com/free_quency

Musiklabel + Verein = Beep Beep Back Up The Truck

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/07/drw_201007070750_netlabel_-_beep_beep_back_up_the_1810fe36.mp3]

Beim Wort „Verein“ denken viele an Fußball, Kegeln oder Schrebergarten – nicht aber an Musik. Doch „Beep Beep Back Up The Truck“ ist Musiklabel und Verein: Die Holländer gehen mit ihrem Modell eines Indie-Labels neue Wege. „Beep Beep“ bietet vor allem lokale Musik aus Utrecht zum freien Download unter einer Creative-Commons-Lizenz an. So gesehen ist das Team um Nicolai Adolfs ein klassisches Netlabel. Doch schon beim Start 2008 gingen die „Beep Beep“-Gründer einen Sonderweg: Sie gründeten einen Verein und lassen ihre Arbeit öffentlich fördern. Adolfs erklärt: „Wir haben ein Konzept geschrieben, wie wir Bands aus Utrecht unterstützen können und wollten vor allem mehr Interaktion zwischen der Utrechter Musikszene und dem Rest von Europa erreichen.“ [… mehr]

Googles kollaboratives Denklabor „Collaboratory“

Das Collaboratory ist ein „Expertenkreis, in dem Akteure aus Wissenschaft, Verbänden, Daten- und Verbraucherschutz sowie aus Internetunternehmen zusammenkommen“. Jetzt haben die 35 Experten erstmals einen Bericht der Öffentlichkeit vorgestellt, der die „Innovationskultur in der digitalen Gesellschaft“ abbilden soll. (Besprechung in „Breitband“ vom 03.07.2010)

[audio: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/03/drk_20100703_1415_af4fe5b2.mp3]

Crowdfunding – Fans finanzieren Musik

Der Hamburger Musiker Paniq alias Leonard Ritter setzt auf Qualität statt Quantität. Weil er seine Fans direkt erreichen will, lässt er sich sein neues Album kurzerhands von ihnen bezahlen. „Crowdfunding“ heißt dieses netzbasierte Spendenkonzept. Alle legen zusammen, damit das Album entstehen kann. Knapp 7000 Euro sollen so bis zum 12. Juli zusammenkommen – 5800 Euro sind bereits da. Was die Fans dafür im Gegenzug erhalten, wird laut Projekt-Webseite das bemerkenswerteste Album der ganzen Welt. [… mehr]

Error Broadcast. Netlabel 2.0

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„Ich glaube, dass diese Idee, die wir für Error Broadcast haben, so ein kleiner Trend sein kann“, sagt Sven Swift. „Dass man auf der einen Seite wie ein Netlabel funktioniert. Dass man die MP3s in einer bestimmten Qualität zum freien Download anbietet, trotzdem aber auch dann wirklich physikalische Sachen verkauft oder hochqualitative MP3s oder FLAC-Files. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Trend ist, wo dann auch das traditionelle Recordlabel und das Netlabel so ein bisschen auf einander zugehen.“

Error Broadcast: eines der ambitioniertesten Netlabels der Szene. Sven Swift und Filippo Aldovini starteten es 2009 und ließen die jahrelange Erfahrung ihrer vorherigen Netlabels 12rec und Zymogen in das Projekt einfließen. Musikalisch liegt der Fokus der Macher auf experimentellem, meist instrumentalem Hip-Hop mit elektronischen Einflüssen.

http://wissen.dradio.de/index.40.de.html?dram:article_id=3666

Open Radio @ DRadio Wissen

Zusammen mit Jochen Dreier produziere ich eine kleine Sendereihe zum Thema Netaudio und Creative Commons für DRadio Wissen. Die erste Folge mit dem Thema „Remix ohne Grenzen“ lief bereits „on air“ und ist nun auch online.

[audio: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/06/15/drw_201006151550_netlabel-reihe_-_folge_01_-_remix_7899b179.mp3]

In der ersten Folge portraitieren wir den amerikanischen Indietronic-Musiker Stateshirt, der das Remixen seiner Musik erlaubt und somit Fans und remixwillige Künstler aus allen Teilen der Welt um sich schart.

Besonders froh bin ich über die Entscheidung der Redaktion, unserem Vorschlag, die komplette Produktion der Beiträge unter CC (BY-NC-SA) zu stellen, zu folgen. Zu jeder Ausgabe des Beitrags gibt es ein ZIP-File, in dem die einzelnen Produktionsspuren sowie das Beitragsmanuskript enthalten sind. Wer will, kann sich also daran abarbeiten, den Beitrag erweitern, umschneiden, andere Musikstücke einspielen oder etwas völlig anderes daraus machen. Remixe können an redaktionskonferenz@dradio.de geschickt werden und bekommen mit etwas Glück sogar einen Sendeplatz. Radio 2.0 könnte man sagen.

Damit dürfte DRadio Wissen das erste öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramm sein, dass den Hörern die Möglichkeit zum Remix von Sendebeiträgen gibt.

Download und weitere Infos:
http://wissen.dradio.de/index.40.de.html?dram:article_id=3473