‘Creative Commons’

Goodbye, FreeQuency!

FreeQuency sagt Adieu und auf Wiederhören! In der (vorerst) letzten FreeQuency-Sendung gibt’s Musik von alten Bekannten und aufregend neuen Bekanntschaften. Los geht’s mit New Yorker Elektropop von Kodacrome, die FreeQuency-Wegbegleiter von Bad Panda Records und Eardrumspop sind zu hören, es gibt spanischen Surfrock, kubanischen Ska, ukrainischen Indiepop und jede Menge Melancholie von Litauen bis Amerika. Auf bald und thanks for all the fish! ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 85: Viele freie Beats und ein DIY-Multitalent

Das australische Netlabel Free The Beats wirbt seit Jahren mit gleichnamigen Download-Compilations für die Independent Producer Szene aus Down Under. Die aktuelle Musiksammlung trägt die Nummer 12 und beherbergt wie gewohnt bemerkenswerte Songs zwischen Hiphop, Pop und experimentellen Klängen. Außerdem stelle ich in der 85sten FreeQuency-Episode neue Elektronika-Sounds von Bad Panda Records, apokalyptischen Kammerpop von Unwoman und Musik von einem echten Do It Yourself Multitalent vor. Josh Richard macht im Nordosten der USA als Cities & States abwechslungsreichen Indiepop, den er in seinem Schlafzimmer mit Blick auf den Atlantik aufnimmt. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 079: Zoe Leela im Interview, Freie Musik aus Berlin und der Welt

Die 79ste FreeQuency-Episode wird sehr Berlin-lastig aber trotzdem nicht weniger interessant. In der ersten Hälfte der Sendung erzählt die Berliner Künstlerin und Netzaktivistin Zoe Leela wie sie sich für partizipative Kultur im Netz einsetzt und was das Public Affairs Festival damit zu tun hat. Wir hören Musik vom Festival-Sampler und spielen brandneue Songs von Piu Shok, ebenfalls aus Berlin. Die zweite Hälfte wird dafür umso internationaler: Es gibt diverse Klänge aus Rumänien, Australien und Nordamerika – von Folk, über Dub bis Elektro. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 073 vom 26.09.2013: Cineastisch-technoider Post-Indie

In dieser 73sten FreeQuency-Episode stelle ich 9 Songs vor, die ich euch gerne ans Herz legen will. Los geht’s mit grandiosem Indie, danach wird’s breiter im Klang mit einer Mischung aus Folk und Postrock und zum Ende wird’s dann wie so oft elektronisch. Genauer: Marc Neibauer kämpft gegen den Verfall mit herzzerreißenden Indiehymnen. Asthmaboy kreuzen den reduzierten Klang eines Bon Iver mit den epischen Sounds von Sigur Rós. Cloudkicker transformiert die Gitarre in eine glühende Krachmaschine. Die australischen Postrocker Sleepmakeswaves pusten melodiös die Gehörgänge frei und das Netlabel Digital Diamonds zelebriert den Techno. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast: Bunte Klänge, Swinghop, SongStories

In der siebzigsten FreeQuency-Episode gibt es eine gewohnt bunte Auswahl von internationalen, frei zugänglichen Netzklängen. Jazz und Swing trifft im Sounduniversum bei Dusted Wax Kingdom auf Hiphop, die Bochumer Postrocker Milhaven locken mit buntem Vinyl und tiefgängigen Klangatmosphären und bei Von Korf vermischt sich Krautrock mit kritischen Texten. Außerdem debutiert die FreeQuency SongStory, in der Hörer und Musiker zu Wort kommen. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 67: Winterflucht und Urlaubsgrüße

frq067_web2

[display_podcast]

Diesmal kommt FreeQuency nicht wie gewohnt aus dem Radiostudio sondern knapp zweitausend Kilometer südlich vom gewohnten Ort. Vom südlichsten Zipfel Spaniens. Eigentlich sollte die Sendung vor dem Urlaub fertig werden aber wie das immer so ist mit den Vorsätzen, die werden nur selten in die Tat umgesetzt. Deshalb jetzt also eine musikalische Postkarte aus Südspanien. Aus einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Facinas, knapp 20 Minuten von Tarifa, mit einem wirklich wunderbaren Blick auf Afrika. ►►

FreeQuency Podcast Episode 065: Liebe für tote Beatles, Reanimierter Krautrock, Post-apokalyptische Beats

FRQ065_1400

[display_podcast]

Das us-amerikanische Nord-Süd-Duo Tiger Waves hat eine musikalische Liebeserklärung an George Harrison formuliert, der DIY-Meister Learning Music singt über elektronische Briefe und der musikalische Freundeskreis Albino Father reanimiert in Salt Lake City den Düsseldorfer Krautrock. Außerdem im Programm: post-apokalyptische Sounds aus fiktiven, versunkenen Städten und beeindruckend eingängige Daft Punk-esque Elektroklänge aus Italien. (radiofreequency.net/frq065) ►►

FreeQuency 060 @ ByteFM – Bulgarische Beats und Gescannte Melodien

[display_podcast]

Dusted Wax Kingdom ist “your favorite netlabel”. Diese selbstbewussten Worte prangen über dem Release-Katalog der komplett in schwarz gehaltenen Webseite des bulgarischen Netlabels. Dort erscheint so ziemlich alles, was Jazz, Soul und einen dicken Beat im Blut hat. In der 60sten FreeQuency Episode hört Ihr eine aktuelle Auswahl der hauptsächlich instrumental erklingenden Releases. Außerdem wird’s popwärts elektronisch und experimentell mit einem Scanner-Instrument bzw. einer Sonifikationsmaschine von Gestalter und Künstler Denis P. Paul. (http://radiofreequency.net/frq060)

FreeQuency 057 @ ByteFM vom 05.07.2012 – Dreckiger Punk, schmutziger Blues, staubiger Jazz

[display_podcast]

Die 57ste FreeQuency Episode hat Ecken, Kanten, kratzt etwas und ist fleckig. Auf euch warten treibende Punkrock-Songs aus England, die in US-Kooperation entstanden, ein schmutziger Blues, der klingt als wäre er in der Wüste aufgenommen worden und einen etwas verstaubten aber daduch umso interessanteren Jazz gibt es noch eben drauf. Die musikalische Diversität aus dem Netz wird mit 80er-inspirertem Pop, 8Bit-Dubstep und urbanem Geremixe komplettiert! Download-Links und Lizenzinfos gibt’s hier.

Sounds aus aller Welt – ByteFM FreeQuency vom 27.10.11

[audio:http://www.archive.org/download/Freequency-archivfolge1-35/FreeQuency_048_2011-10-27.mp3]

FreeQuency Folge 48: Das Netz und dessen Sinnbild eines globales Dorfes bewahrheitet sich besonders beim Eintauchen in die Netzmusikwelt. Vor ein paar Jahren wäre es so gut wie unmöglich gewesen an Triphop aus Equador zu kommen oder an kleine Coversongs unbekannter Künstler, die sich an große 60er-Jahre-Klassiker wagen, oder skandinavisch anmutende Herbst-Klänge aus dem sonnigen Florida zu erhaschen. Das Netz macht all das möglich.

Creative Commons und Verwertungsgesellschaften, Sony Battle Rap und Browsertunes. Die Breitband Netzmusik vom 30.04.11

Die Netzmusik kommt aus Schweden, den Niederlanden und Dänemark. Und das aus gutem Grund. Denn die dort ansässigen Musik-Verwertungsgesellschaften erlauben es ihren Mitgliedern, auch Musik unter CC-Lizenz zu veröffentlichen. Wie sich das anhört und welche Erfahrungen damit gemacht wurden – dazu mehr in dieser Breitband-Ausgabe. Außerdem gibt’s einen Battle Rap gegen Sony und Browsermusik zum Selbermachen.

Crowdfunding – Fans finanzieren Musik

Der Hamburger Musiker Paniq alias Leonard Ritter setzt auf Qualität statt Quantität. Weil er seine Fans direkt erreichen will, lässt er sich sein neues Album kurzerhands von ihnen bezahlen. „Crowdfunding“ heißt dieses netzbasierte Spendenkonzept. Alle legen zusammen, damit das Album entstehen kann. Knapp 7000 Euro sollen so bis zum 12. Juli zusammenkommen – 5800 Euro sind bereits da. Was die Fans dafür im Gegenzug erhalten, wird laut Projekt-Webseite das bemerkenswerteste Album der ganzen Welt. [… mehr]

FreeQuency Folge 30

Die neue FreeQuency-Ausgabe (Folge 30!) ist da: Jahtari, Fresh Poulp Records, Budabeats – Netaudio-Begeisterte wissen bei diesen Namen bereits wohin die virtuelle Musikreise geht: Dub, 8-Bit, Reggae und soulig-jazzige Beats aus fast allen Ecken der Welt. Dazu gesellen sich noch einige experimentelle Hiphop und Dubstep-Klänge vom schottischen Black Lantern Music Netlabel. Genau das richtige für die kommenden und hoffentlich lange bleibenden Sommertage.

M.W.D. – Slow Surfer // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Crookram – Sun // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Crookram – Biggles // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Elonious Funk – Summer Happy // MP3 / CC / WEBSITE / DUSTED WAX KINGDOM
LoFi-Scientests – Ego Trippin // MP3 / CC / WEBSITE / DUSTED WAX KINGDOM
Eaters – Puzzle Box // MP3 / CC / WEBSITE / BLACK LANTERN MUSIC
Morphamish – No More Funny Bizniz // MP3 / CC / WEBSITE / BLACK LANTERN MUSIC
No Name Dub – Dubolution // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
Disrupt – Don’t Talk–shoot // MP3 / CC / WEBSITE / PHONOCAKE
Bo Marley – Bauhelm // MP3 / CC / WEBSITE / PHONOCAKE
Piratedub – Balnavio Dub // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
Soundamantium – Airborne // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
U-Stone – Darkside Of My Soul // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS

Sendung Nachhören oder Downloaden:
http://www.myspace.com/free_quency

Breitband Netzmusik vom 08.05.2010 (Deutschlandradio Kultur)

Foto: Screenshot www.error-broadcast.com

http://breitband.dradio.de

Netzmusik:

Komplette Sendung:

Als „record label for 21. century beat music“ bezeichnet sich das Deutsch/Italienische Projekt Error Broadcast. Betrieben wird das auf experimentelle Hiphop-Musik spezialisierte digitale Label von Sven Swift (12rec) und Filippo Aldovini (zymogen), die ihre jahrelange Netlabel-Erfahrung in Error Broadcast einfließen lassen. Dabei sticht nicht nur die außergewöhnliche Musikauswahl heraus, die – wie in der Selbstbeschreibung beabsichtigt – sehr frisch klingt. Auch die Art und Weise wie die beiden Netaudiospezialisten ihr Label betreiben, könnte wegweisend sein. Denn Error Broadcast bietet nicht nur freie Musik unter CC-Lizenz, sondern auch käufliche physische Tonträger im Vinyl-Format. Zudem werden hochqualitative Versionen der digitalen Musikdateien zum Kauf angeboten. Ist dieser Hybrid-Weg ein Trend, der sich in der Netlabelszene durchsetzen kann und somit die Tür für Professionalität und Kommerz öffnet? Wie stark ist die Annäherung zwischen Netlabels und konventionellen Plattenfirmen bereits? Christian Grasse sprach darüber mit Sven Swift.

Das komplette Interview mit Sven Swift:
DOWNLOAD MP3 (13 Min. | 96 KBPS | 8 MB)

OrouniOrouni. Ein merkwürdiger Name. Ein einfacher Name. Und das passt. Denn der Pariser Folk-Pop-Musiker hat sich einfachen Tönen und einprägsamen Melodien verschrieben. Glaubt man den Worten seiner Webseite, dann erinnern diese an infantile Shins und einen glücklichen Leonard Cohen. Eine musikalische Mischung also, die eigentlich unmöglich ist und fast ausschließlich in der Vorstellung existiert. Mit etwas verrückten Gedanken und Bildern spielt Orouni sehr gern. So singt er zum Beispiel Lieder mit Titeln wie „In The Old Days Of Our New Life“ oder „The Perfume Conspiracy“. Doch nicht nur seine Musik ist ungewöhnlich, auch die Art und Weise wie er sie veröffentlicht. Sein aktuelles Album, dass aus Remixstücken bisheriger Orouni-Songs besteht und von einem halben Dutzend internationaler Musiker neu arrangiert wurde, erschien erst auf Kassette. Dieses mit Musik beschlagene Magnetband fiel ursprünglich nur denjenigen in die Hände, die sein 2008er Album „Jump Out The Window“ kauften. Da die Nachfrage nach dem Tape so groß war, entschied sich Orouni das analoge Tape in digitaler Form im Netz zu veröffentlichen. Zu unser aller Freude unter CC-Lizenz, die nicht nur den Download, sondern auch die Weitergabe der Musik erlaubt.

Cof CofUnd noch ein merkwürdiger Name in dieser Ausgabe der Breitband-Netzmusik: Cof Cof. Dahinter stecken die beiden Spanier Ana Analógica und Álex Cuadrado. Während Ana hauptsächlich für Gitarre, Bass, Gesang und Gelächter zuständig ist, kümmert sich Álex um die elektronischen Sounds, die die Musik des spanischen Duos aus Valencia dominieren. Dabei geht alles sehr sommerlich zu. Darauf weißt nicht nur der Klang des Songs „Caribbean Boy“ hin, sondern auch die Antwort der Musiker auf die Frage, was denn ihren Sound beeinflusst habe. „Jeder Sommer zwischen 1979 und 1992“, schreiben Ana und Àlex auf ihrer Myspace-Seite und spielen damit wahrscheinlich auf die Sommerzeit ihrer Kindheit an. Kindergeschichten werden in den Songs allerdings nicht erzählt. Auf ihrem eigenständig im Netz veröffentlichtem Debutalbum „Who said Party?“ geht’s um Cocktails, schmutzige Tricks, Strandparties und um kaputte Festplatten.

SteadmanDie meisten Künstler, die wir bei Breitband vorstellen, nutzen das Netz um bekannter zu werden. Dabei können CC-Lizenzen und Netlabels durchaus hilfreich sein. Bei Steadman verläuft die Geschichte jedoch andersherum. Steadman waren bereits bekannt, bevor die Band ihre ersten Gehversuche im Netz machte. Die britische Indie-Rock-Band rund um den Sänger Simon Steadman hatte eigentlich alles, was sich ein Künstler wünschen kann: Sie bereisten die Welt, spielten mit Bands wie The Verve und Paul McCartney – Die Kritiker sprachen auch nicht schlecht über ihre Musik. Zumindest kann man das folgende Zitat, dass das Stuff-Magazine angeblich druckte, durchaus als Kompliment auffassen: „Oasis without all the assholishness“. Trotz Erfolg und Fans ging es der Band nicht gut. Vorallem finanziell stimmte es nicht. Den Grund dafür beschreibt Sänger Simon ausführlich auf der Band-Homepage: Plattenfirmen. „We’ve had 2 major label record deals and one independent record deal and although we’ve made money from being musicians it has always been indirectly or as a result of having a deal and never because of record sales. […] A major label artist will need to sell roughly 250,000 – 500,000 records before they see any money for themselves. The artists must recoup first.“ Da man mit Plattenverkäufen sowieso nichts mehr verdiene, so das Fazit der Band, entschied sich Steadman bereits im Jahr 2005 die komplette Band-Diskografie unter CC-Lizenz ins Netz zu stellen. Ausführliche Eindrücke und Statements dazu von Simon Steadman gibt es hier.

Netzmusik-Playlist vom 08.05.2010:

1. Cof Cof – Caribbean Boy
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
2. Orouni – The Perfume Conspiracy (Elder Threat Block)
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
3. Pixelord – Quartz Boy
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
4. Comfort Fit – Bag Of Nothingness
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
5. Steadman – The Bitter End
CC | DOWNLOAD | WEBSITE
6. Steadman – Come Alive
CC | DOWNLOAD | WEBSITE

FreeQuency Folge 28

Man könnte die aktuelle FreeQuency-Sendung eine Mixtape-Sendung nennen. Denn FreeQuency nimmt sich einige aktuelle Sampler, Compilations und Mixtapes vor. Das holländische Folk und Indierock/-Pop Netlabel liefert mit der aktuellen Label-Compilation „Behold My Puny Bears, Vol. II“ einen musikalischen Überblick über bisher geleistetes und gibt gleichzeitig einen kleinen Vorgeschmack auf zukünftige Releases der Utrechter Musikliebhaber. Ähnliches macht auch das östereichische Netlabel Beat Is Murder, das sich mit der 20ten Release selbst feiert und einen bunten musikalischen Anstrich präsentiert. Außerdem widmet sich FreeQuency Musik aus Indonesien bzw. Musik, die es über das Netz nach Indonesien zum Netlabel Yes No Wave Music geschafft hat, um von dort handverlesen wiederum eine virtuelle Weltreise anzutreten. Wie immer gibt’s jeden Song frei und legal im Netz und in unserem Magazin versorgen wir euch mit den entsprechenden Links. ►►