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Wearable Electronics. Beitrag für „Kompressor“ im Deutschlandradio Kultur am 13.10.2014

Wearable Electronics, Tragbare Elektronik. Damit ist kein auf den Rücken geschnallter Fernseher gemeint, sondern die Symbiose von Kleidung und Elektrotechnik. Skihelme mit eingebautem Display zum Beispiel oder digitale Schrittzähler, die in der Sohle von Laufschuhen stecken. Aber nicht nur die Industrie bringt neue Impulse in dem Bereich, auch die Kunst- und Wissenschafts-Szene interessiert sich längst für das Thema. Am vergangenen Wochenende kamen Bastler, Ingenieure, Künstler und Wissenschaftler beim Wear It Festival in Berlin zusammen. Ich war für „Kompressor“ dabei.
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Wahrgewordene Radio-Utopie. Das Radio-„Indielabel“ radiotopia.fm.

Für Breitband habe ich das Radio-Kollektiv Radiotopia porträtiert (im eingebetteten Audio ab Minute 10:15). Seit Februar 2014 veröffentlichen US-Radiomacher unter dem Dach des „Radio-Indielabels“ Radiotopia aufwändig produzierte Hörstücke und heben damit die Podcast-Landschaft in den USA auf die nächste Stufe. Der US-Radiojournalist und Podcaster Roman Mars ist Radiotopia-Mitgründer und liefert mit seinem wöchentlichen Architektur- und Design-Podcast 99 Percent Invisible eines der bisher sieben Podcast/Radio-Formate. ►►

Zeitfragen Magazin: Beginnt nun die Smartwatch-Ära? Beitrag für Deutschlandradio Kultur vom 21.08.2014

Aktuelle Umfragen zeigen: Knapp die Hälfte aller Deutschen besitzt ein Smartphone. Der Markt ist hochumkämpft. Und trotzdem ist irgendwie die Luft raus, wenn es um Telefone mit Touchscreen geht. Ein Gerät aus der Hosentasche ziehen, darauf tippen oder wischen, das ist doch sowas von 2007. Immer mehr Nutzer sind heiß auf Innovation, was Neues soll her. So genannte Smartwatches, also intelligente Computer-Uhren, sollen das Telefon nun ablösen oder zumindest erweitern. Aber wie kommt die neue Technik-Kategorie an? Für das Zeitfragen Magazin im Deutschlandradio Kultur habe ich die US-Technikpresse durchforstet. In einem Land also, das technischen Neuerungen grundsätzlich wohlgesonnen ist. ►►

Kurzporträt Bruce Sterling für Breitband im Deutschlandradio Kultur am 25.01.2014

Bruce Sterling könnte man als Futurist bezeichnen. Er gilt als Mitbegründer des Cyberpunk, ein dystopisches, von Gewalt und Pessimismus geprägtes Science-Fiction-Genre in der Literatur. Darin wird eine Welt skizziert, in der Groß-Konzerne herrschen und Technologie stets dazu dient, Menschen zu überwachen und zu kontrollieren. Eine Welt, die in vielen Aspekten sehr real geworden ist. Die komplette Sendung, in der dieser Beitrag gesendet wurde, kann man hier nachhören. ►►

Humanizing. Oder: Wie Computer lernen, Fehler zu machen. Beitrag für DRadio Wissen vom 14.11.2013

Humanizing

Fehler machen uns menschlich. Trotzdem stören sie uns. Computer sollen uns dabei helfen, Fehler auszumerzen. Autokorrektur im Schreibprogramm zum Bespiel oder die Anti-Rote-Augen-Funktion in der Digital-Kamera. Diese kleinen Alltagshilfen gibt’s übrigens auch in der Musikproduktion. Der Auto-Tune-Effekt korrigiert den misslungenen Gesang und mit der so genannten Quantisierung wird der Takt korrigiert, wenn der Schlagzeuger mal danebenhaut. Das klingt aber oft unnatürlich, bzw. unmenschlich. Genau das soll wiederum ein Computerprogramm korrigieren. Humanizing heißt die Technik und sie könnte unser Verständnis von Musik grundlegend verändern. (DRadio Wissen) ►►

Spamfilter. Beitrag für Matinee im SWR2 vom 10.11.2013

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Im SWR2-Sonntagsfeuilleton Matinee ging es um Filter. Unter dem Motto „Fürs Grobe und fürs Feine“ wurden Filter aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Ich habe mir einen Filter angeschaut, mit dem wahrscheinlich jeder von uns mehrmals täglich konfrontiert ist, den Spamfilter. Knapp zwei Drittel aller versandten Emails sind Spam oder Junk, also unerwünschte Werbung. Das schreibt das US-Sicherheitsunternehmen Symantic in seinen aktuellen Internet-Sicherheits-Bericht. Demnach werden derzeit täglich 30 bis 50 Milliarden Spam-Emails verschickt. Aber wie funktioniert das eigentlich, so ein Spamfilter? ►►

Die DNA des Klangs entschlüsseln – Beitrag für Breitband im Deutschlandradio Kultur am 08.12.12

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Tausende Knöpfe und Regler, zusammenschaltbare Effekte und ultrakomplexe Sounds. Damit assoziiert man den Klang eines Synthesizers. Ein Musikinstrument also, “welches auf elektronischem Wege per Klangsynthese Töne erzeugt.” So definiert es die Wikipedia. 1964 stellte Robert Moog den ersten analogen Synthesizer vor. In den 1980er Jahren kamen die Digitalen und heute sind sie wie fast alle Instrumente auch auf dem Computer zu finden. Rein virtuell. ►►

Aus der Garage ins All – Wie private Raumfahrtprojekte den Weltraum erobern. Feature für „Forschung und Gesellschaft“ im DRadio Kultur

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Die Eroberung des Weltalls ist in vollem Gange, das zeigt nicht nur die aktuelle Marsmission rund um den Curiosity-Rover. Es gibt noch eine weitere Gruppe, die den schwerelosen Raum für sich entdeckt hat: Amateure und Privatleute. Mit selbstgebauten Rakten ins All fliegen oder via Internet einen Satelliten steuern – es gibt unzählige Projekte, die die scheinbar unüberwindbare Weite zwischen uns und dem Weltraum verringern wollen. ►►

Mozillas Pläne für eine freies Internet – Ein Beitrag für DRadio Wissen vom 27.08.12

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Google, Apple, Facebook, Amazon – Die großen vier im Internetgeschäft. Im Zentrum dieser Firmen stehen wir, die Nutzer. Bzw. unser Verhalten, unser Handeln, unsere Persönlichkeit. Die Kontrolle über unsere Daten geben wir an diese Unternehmen ab, sobald wir das Internet nutzen. Kann das nicht auch anders funktionieren? Ist ein modernes, mobiles Internet, das die Rechte der Nutzer in den Mittelpunkt rückt überhaupt realistisch? Ja, sagt die Mozilla Foundation. Die Macher des Firefox-Browsers wollen das Internet offener, sicherer und Nutzer-orientierter gestalten.

Foto: CC-BY Flickr/dimnikolov

Gesponserte Bastelwoche. Die Campus-Party. Ein Beitrag für DRadio Wissen vom 24.08.12

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Die Campus Party möchte gerne das größte Technologiefestival der Welt sein. Was den angeblich 10.000 jungen Leuten in dem riesigen Hangar des ehemaligen Berliner Innenstadtflughafens Tempelhof geboten wurde, war zwar inhaltlich spannend aber letztendlich zu brav und offensichtlich overbranded. Das hochgesteckte Ziel, „den europäischen Quellcode neu zu programmieren“, ging völlig unter.

Foto CC-BY Flickr/rafaeldesigner

Snitchr: Startup For Social Graph Optimisation – Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 14.07.12

Digitales Verpetzen wird dank Facebook salonfähig. Mit der Frage „Ist dies der echte Name deines Freundes?“ macht das soziale Netzwerk gerade Jagt auf Pseudonyme, mithilfe der eigenen Facebook-Freunde. Ist diese Maßnahme „Facebook zu verbessern“ ein erster Schritt in eine gegenseitige Bespitzelung? ►►

Netzgefolgschaft im Sonderangebot. Freunde online kaufen. Ein Beitrag für DRadio Wissen vom 12.07.2012

Mit der Aufmerksamkeit im Netz ist das so eine Sache. Man twittert sich die Fingerkuppen wund und niemand liest es. Dabei hat man doch so viel zu sagen oder zu zeigen – einen kleinen, putzigen Roboter zum Beispiel, der beim Umherwackeln auf dem Boden charmante Bilder malt. Andere erreichen mit ihren Toilettengang-Notifications schließlich auch ein Millionenpublikum. ►►

„The Leap“: Computersteuerung mit Gesten und Bewegungen. Beitrag für Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 26.05.12

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Fast fünfzig Jahre ist es her, dass die Idee der Computermaus entstand. 1963 erfand ein Entwicklerteam in Stanford das innovative Steuerungskonzept. Ein Zeiger, der magisch über den Bildschirm wandert, gesteuert mit der Hand. Populär machte es erst Apple knapp 20 Jahre später. Noch nie war es so einfach mit einem Computer zu kommunizieren – eine Revolution. Nicht weniger verspricht nun die Firma Leap Motion. “Verabschieden Sie sich von Ihrer Maus und Tastatur. Wir verändern die Welt!”, wirbt das US-Startup auf seiner Webseite. Mit dem im Winter erscheinenden “The Leap” sollen wir unseren Rechner mit Gesten und Bewegungen steuern können.

Warum Zeitungsverlage Android meiden. Beitrag für DRadio Wissen vom 24.05.12

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Es könnte alles so einfach sein: Ein Gerät, eine Displaygröße und schon ist die Entwicklung einer passenden App für mobile Tablets kein Problem mehr. Doch die Realität sieht anders aus: Die Geräte, die mit Googles Android-Betriebssystem funktionieren, werden nicht nur von verschiedenen Herstellern angeboten – es gibt sie auch in vielen verschiedenen Größen. (DRadio Wissen)

Cyberpeace-Appel, Googles Knowledge Graph, Social-TV Experiment „Rundshow“ – Breitband Medien und Meinungen im Deutschlandradio Kultur am 19.05.12

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/05/19/drk_20120519_1420_5f5ba55e.mp3]

Cyberpeace-Appell: Hacker fordern digitale Abrüstung und Cyberpeace während der Kölner Hacker-Konferenz SIGINT. Google verspricht bessere Suchergebnisse mit einem neuen Versuch in Sachen semantische Suche: Die Neuerung soll aus der Suchmaschine eine „Wissensmaschine“ machen. Social-TV Spielwiese im BR: Die Rundshow experimentiert mit interaktiven TV-Formaten.

Adé Fernseher – Ein Beitrag über TV B Gone für DRadio Wissen am 15.05.2012

Jeder kennt das: Man sitzt im Café und will sich unterhalten und es läuft ein Fernseher nebenan. Das nervt. In Kaufhäusern, in Restaurants, beinahe überall flimmern die Kisten und gieren nach unserer Aufmerksamkeit. Wie wäre es mit einer Universalfernbedienung, die jeden Fernseher an aber vor allem ausschalten kann? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! TV B Gone heißt die Erfindung des amerkanischen Hackers Mitch Altman. Ein Beitrag für DRadio Wissen vom 15.05.12.

Das Social Game „Data Dealer“ – Spielerische Datengeschäfte im Netz. Deutschlandradio Kultur am 02.04.2012

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/04/02/drk_20120402_1510_37444262.mp3] Soziale Netzwerke sind Datenstaubsauger, das ist bekannt. Aber was genau die Webunternehmen von uns wissen, was sie mit unseren Daten machen, das bleibt oft unklar. Das Onlinespiel „Data Dealer – legal, illegal, scheißegal“ soll jetzt spielerisch über die Branche aufklären. Beitrag für das Radiofeuilleton im Deutschlandradio Kultur.

Musik per Gesicht und Gehirn – Beitrag für DRadio Wissen

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/11/21/drw_201111210948_ohrwurm_interfaces_1b5c835d.mp3]

Hirnströme können in Musik verwandelt werden. Und es gibt Programme, die das Gesicht scannen und den Wimpernschlag in Töne verwandeln. Die Augenbrauen steuern zum Beispiel die Lautstärke oder erzeugen einen Halleffekt. Wenn man den Kopf neigt oder sich dichter zur Kamera bewegt, ändert sich die Tonhöhe.

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