Kiezradio Podcast Episode 21: Koloniales Neukölln

Diesmal machen wir mit dem Kiezradio eine Zeitreise in das späte 19. Jahrhundert. Wir erkunden mit dem Historiker und Medienpädagogen Stefan Zollhauser das Koloniale Neukölln. Auf unserem Spaziergang erfahren wir, was das Tempelhofer Feld mit kolonialen Geiselnahmen zu tun hatte, wir hören, was bei einer so genannten “Völkerschau” in der Hasenheide passierte, wir lernen wie der Kaffee nach Neukölln kam und welche Rolle Kolonialwaren im aufstrebenden Rixdorf spielten. Kolonialkrieg und Zwangsmigration, Rassismus und Welthandel, koloniale Gewalt und ihre Rückwirkungen sind dabei einige der Themen. ►►

Kiezradio 020: Neuköllner Wein mit moldawischen Wurzeln

Spätestens hinter dem U- und S-Bahnhof Hermannstraße endet das hippe Neukölln. Nur wenige Nordneuköllner verschlägt es den Britzer Damm entlang. Dabei hat so ein Ausflug viel zu bieten. Es dauert gerade mal 15 Minuten mit dem Fahrrad und schon kann man Pferdekoppeln bestaunen, Wald und Wiesen erkunden und einen netten Winzer kennenlernen. Viktor Sucksdorf ist Sohn einer moldawischen Winzerfamilie und kam als ausgebildeter Weinbauer 1997 nach Berlin. Auf 5000 Quadratmeter pflegt und zieht Viktor seit mittlerweile über 10 Jahren verschiedene Weinsorten groß. Wir (Bettina Conradi und ich) haben ihn besucht. ►►

Wearable Electronics. Beitrag für „Kompressor“ im Deutschlandradio Kultur am 13.10.2014

Wearable Electronics, Tragbare Elektronik. Damit ist kein auf den Rücken geschnallter Fernseher gemeint, sondern die Symbiose von Kleidung und Elektrotechnik. Skihelme mit eingebautem Display zum Beispiel oder digitale Schrittzähler, die in der Sohle von Laufschuhen stecken. Aber nicht nur die Industrie bringt neue Impulse in dem Bereich, auch die Kunst- und Wissenschafts-Szene interessiert sich längst für das Thema. Am vergangenen Wochenende kamen Bastler, Ingenieure, Künstler und Wissenschaftler beim Wear It Festival in Berlin zusammen. Ich war für „Kompressor“ dabei.
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Kontrollverlust, Vernetzte Klamotten, Überwachtes Leben. Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 11.10.2014

Wir sprechen über den Kontrollverlust, mit Michael Seemann, der ein Buch darüber geschrieben hat („Das neue Spiel“) und mit Christoph Kappes, der das ein oder andere etwas anders sieht. Außerdem werfen wir einen Blick in den elektronisch erweiterten Kleiderschrank. Es geht um das Thema Wearable Electronics, das derzeit gleich mit zwei Festivals in Berlin erkundet und erbastelt wird. Auf den Straßen der Hauptstadt findet in diesen Tagen auch ein außergewöhnliches Überwachungsexperiment statt. Breitband war dabei. ►►

Der Voyeur in uns und aus dem All, Urzeit-Rechner Hands-On, Vernetzte Musik. Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 04.10.2014

Für die Breitband-Sendung am 04. Oktober 2014 lud ich den Medienkünstler Julian Oliver ins Radiostudio ein. Vera Linß sprach mit ihm über sein aktuelles Projekt „Cyborg Unplug„, ein Anti-Überwachungs-Gadget, das der digitalen Selbstverteidigung dienen soll. Philip Banse berichtete über die nächste Stufe kommerzieller Satellitenbilder, die vom All aus auf bis zu 30 Zentimeter heranzoomen können. Außerdem besuchte ich mit den Moderatoren Vera Linß und Christian Möller das Vintage Computing Festival. Dort bestaunten wir funktionstüchtige Urzeitrechner. Musikalisch begleitet wurde die Sendung mit den Songs von Kutimans neuem Youtube-Mashup-Projekt „Thru You Too“. ►►

Goodbye, FreeQuency!

FreeQuency sagt Adieu und auf Wiederhören! In der (vorerst) letzten FreeQuency-Sendung gibt’s Musik von alten Bekannten und aufregend neuen Bekanntschaften. Los geht’s mit New Yorker Elektropop von Kodacrome, die FreeQuency-Wegbegleiter von Bad Panda Records und Eardrumspop sind zu hören, es gibt spanischen Surfrock, kubanischen Ska, ukrainischen Indiepop und jede Menge Melancholie von Litauen bis Amerika. Auf bald und thanks for all the fish! ►►

Allas Sehnsucht nach Wünsdorf

Für DRadio Wissen habe ich Alla Stritz kennenlernen dürfen. An dem ehemaligen sowjetischen Militärstütztpunkt Wünsdorf war Alla als Schneiderin angestellt und hatte dort bis 1991 Uniformen für das sowjetische Militär angefertigt. Heute macht sie immernoch Uniformen und ausgefallene Anzüge mit Militärbezug. Allerdings nicht für Soldaten, sondern für Latex-Liebhaber. Sie hat mir ihre Geschichte erzählt. ►►

Kommerzielles Teilen, vernetztes Basteln, Mem-Forschung. Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 27.09.2014

In der Deutschlandradio Kultur Sendung Breitband vom 27.09.2014 ging es u.a. um die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Share Economy am Beispiel von Uber und Airbnb. Darüber sprachen Teresa Sickert und ich mit Wolf Lotter vom Wirtschaftsmagazin Brand eins. Außerdem haben wir mit Daniel Bachfeld von der c’t Hacks den aktuellen Stand der Maker-Szene ausgelotet und das Netzkultur-Phänomen der Meme erforscht, bzw. erforschen lassen. ►►

Wahrgewordene Radio-Utopie. Das Radio-„Indielabel“ radiotopia.fm.

Für Breitband habe ich das Radio-Kollektiv Radiotopia porträtiert (im eingebetteten Audio ab Minute 10:15). Seit Februar 2014 veröffentlichen US-Radiomacher unter dem Dach des „Radio-Indielabels“ Radiotopia aufwändig produzierte Hörstücke und heben damit die Podcast-Landschaft in den USA auf die nächste Stufe. Der US-Radiojournalist und Podcaster Roman Mars ist Radiotopia-Mitgründer und liefert mit seinem wöchentlichen Architektur- und Design-Podcast 99 Percent Invisible eines der bisher sieben Podcast/Radio-Formate. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 85: Viele freie Beats und ein DIY-Multitalent

Das australische Netlabel Free The Beats wirbt seit Jahren mit gleichnamigen Download-Compilations für die Independent Producer Szene aus Down Under. Die aktuelle Musiksammlung trägt die Nummer 12 und beherbergt wie gewohnt bemerkenswerte Songs zwischen Hiphop, Pop und experimentellen Klängen. Außerdem stelle ich in der 85sten FreeQuency-Episode neue Elektronika-Sounds von Bad Panda Records, apokalyptischen Kammerpop von Unwoman und Musik von einem echten Do It Yourself Multitalent vor. Josh Richard macht im Nordosten der USA als Cities & States abwechslungsreichen Indiepop, den er in seinem Schlafzimmer mit Blick auf den Atlantik aufnimmt. ►►

Indie-Expeditionen und Hiphop-Experimente. Musikauswahl für Breitband, Deutschlandradio Kultur am 23.08.2014

Breitband unternimmt eine musikalische Expeditionsreise. U.a. mit der neuen Download-Compilation der “Société Expéditionnaire”. So heißt ein US-Indielabel, das Nachwuchskünstlern eine internationale Bühne gibt. Außerdem entdecken wir frische Hiphop-Sounds. Zum Beispiel von Jennifer Lee alias Tokimonsta. Die US-amerikanische DJane und Produzentin hat eine neue Download-Single im Netz veröffentlicht. ►►

Zeitfragen Magazin: Beginnt nun die Smartwatch-Ära? Beitrag für Deutschlandradio Kultur vom 21.08.2014

Aktuelle Umfragen zeigen: Knapp die Hälfte aller Deutschen besitzt ein Smartphone. Der Markt ist hochumkämpft. Und trotzdem ist irgendwie die Luft raus, wenn es um Telefone mit Touchscreen geht. Ein Gerät aus der Hosentasche ziehen, darauf tippen oder wischen, das ist doch sowas von 2007. Immer mehr Nutzer sind heiß auf Innovation, was Neues soll her. So genannte Smartwatches, also intelligente Computer-Uhren, sollen das Telefon nun ablösen oder zumindest erweitern. Aber wie kommt die neue Technik-Kategorie an? Für das Zeitfragen Magazin im Deutschlandradio Kultur habe ich die US-Technikpresse durchforstet. In einem Land also, das technischen Neuerungen grundsätzlich wohlgesonnen ist. ►►

Virtueller Körpertausch, Selbstbau-Telefone, Netzbeichten – Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 09.08.2014

Die Welt aus der Perspektive eines anderen Menschen sehen. Kann man das empathische Verhalten mithilfe von Technologie steigern? Darum geht’s u.a. in dieser Breitband-Ausgabe. Außerdem sprechen wir über das Fabrica Projekt der Hamburger Fablabs, das eine temporäre Handyfabrik nach St. Pauli holt, und Bürger zum Bau des DIY-Phones einlädt. Zum Schluss werden Geheimnisse verraten. Seit dem Start von Apps und Plattformen wie Secret, Whisper oder Awkward scheint die Beichte oder zumindest das Lüften von Privatgeheimnissen im Trend zu liegen. ►►

FreeQuency Netaudio Podcast Episode 84: Debütalben, Eklektpop, Geheimtipps

In der 84sten FreeQuency-Ausgabe stelle ich einige Debut-Veröffentlichungen vor. U.a. von Radiator Hospital und den Wild Hands. Das walisische Folk-Orchester Shy And The Fight zeigt ebenfalls eine neue EP und verheimlicht darin Kindern den Weltuntergang. Die J. Arthur Keenes Band hat Nerven, ist aber gar keine Band, kann dafür jedoch mit Eklektizismus prahlen. Außerdem zu hören: Ein musikalischer Geheimtip aus Neuseeland, der seit den 80ern als eben solcher gehandelt wird. ►►

Sendepause!

Sendepause

Bis Anfang/Mitte Juli mache ich Sendepause. Man muss auch einfach mal die Klappe halten können. Das Fernweh ist stark, die Welt ist groß und eine Auszeit ist nötig. Auf bald! ►►

Kiezradio Episode 19: Neuköllner Freifunk

Freies Internet für alle! Das Freifunk-Netz der gleichnamigen, ehrenamtlichen Internetbastler ist nun auch am und um das Rathaus in Berlin-Neukölln verfügbar. Seit Freitag, den 25. April, ist das Rathaus Knotenpunkt für ein freies, unabhängiges und selbstverwaltetes Funknetz im Kiez und verteilt nun Datenpakete zwischen diversen Berliner Stadtteilen. Ich habe für die 19te Kiezradio-Episode die Abschlussarbeiten auf dem Rathausdach begleitet und die ersten Bytes durch das neue Freifunknetz geschickt. ►►

Netmundial, Game Boy, Kulturhack. Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 26.04.14

In Brasilien tagte in der vergangenen Woche die Netmundial und wir sprachen mit Jeanette Hofmann über die Möglichkeiten der Neuausrichtung der Internet Governance. Der Game Boy feiert seinen 25sten Geburtstag und wir fragen uns was das kleine weiße Plastikding so besonders macht und erinnern uns an schöne alte Daddelzeiten. Außerdem schauen wir uns den Kulturhackathon Coding Da Vinci an. Das alles und mehr in einer Stunde Breitband im Deutschlandradio Kultur. ►►

Handgemachte Musik 2.0. Imogen Heaps Mi.Mu Gloves. Deutschlandradio Kultur am 26.04.14

Imogen Heap

In dieser Woche kam der Film Transcendence in die Kinos. In dem Science Fiction Thriller spielt Johnny Depp einen Wissenschaftler, der sein Bewusstsein in einen Computer überträgt. Die Thematik Mensch-Maschinen-Schnittstelle schafft es also langsam aber sicher in den Mainstream. Aber nicht nur Hollywood, sondern auch Musiker experimentieren mit der Idee des Transhumanismus. Also der Vorstellung, den Menschen mithilfe von Technologie zu erweitern. In diese Richtung forscht auch die britische Künstlerin Imogen Heap. Sie hat zusammen mit Programmierern und Ingenieuren Datenhandschuhe entwickelt, die ihre Hand- und Fingerbewegungen an einen Computer übertragen und dort in Musik verwandeln. ►►