FreeQuency Folge 31: Musik vom Mexikanischen Netlabel Poni Republic

FreeQuency 31 @ByteFM
„Leftfield Pop Stuffs“ lautet das Motto von The Poni Republic. Das mexikanische Netlabel veröffentlicht Musik zwischen Folk und experimentellem Elektro. Es folgt eine Stunde Musik aus dem Hause The Poni Republic.

Jóvenes y Sexys – El Reloj // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – El Reloj (María y José Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Suerte // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Suerte, pt. 2 // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Gold Day (with joiejoiejoie) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Gold Day (Pepepe Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
The Me Band – Lead n Follow (Pepepe Remix) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
joiejoiejoie – Hyper Green // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Divine Hammer // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Jóvenes y Sexys – Divine Hammer (Nuuro Re-Remake) // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Nuuro – Diamante // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Capullo – Prendo el ordernador // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Capullo – Camionero // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Bufi – Homeless Hero // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC
Bufi – We Begin // MP3 | CC | WEBSITE | PONI REPUBLIC

Sendung Nachhören oder Downloaden:
http://www.myspace.com/free_quency

Musiklabel + Verein = Beep Beep Back Up The Truck

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/07/drw_201007070750_netlabel_-_beep_beep_back_up_the_1810fe36.mp3]

Beim Wort „Verein“ denken viele an Fußball, Kegeln oder Schrebergarten – nicht aber an Musik. Doch „Beep Beep Back Up The Truck“ ist Musiklabel und Verein: Die Holländer gehen mit ihrem Modell eines Indie-Labels neue Wege. „Beep Beep“ bietet vor allem lokale Musik aus Utrecht zum freien Download unter einer Creative-Commons-Lizenz an. So gesehen ist das Team um Nicolai Adolfs ein klassisches Netlabel. Doch schon beim Start 2008 gingen die „Beep Beep“-Gründer einen Sonderweg: Sie gründeten einen Verein und lassen ihre Arbeit öffentlich fördern. Adolfs erklärt: „Wir haben ein Konzept geschrieben, wie wir Bands aus Utrecht unterstützen können und wollten vor allem mehr Interaktion zwischen der Utrechter Musikszene und dem Rest von Europa erreichen.“ [… mehr]

Googles kollaboratives Denklabor „Collaboratory“

Das Collaboratory ist ein „Expertenkreis, in dem Akteure aus Wissenschaft, Verbänden, Daten- und Verbraucherschutz sowie aus Internetunternehmen zusammenkommen“. Jetzt haben die 35 Experten erstmals einen Bericht der Öffentlichkeit vorgestellt, der die „Innovationskultur in der digitalen Gesellschaft“ abbilden soll. (Besprechung in „Breitband“ vom 03.07.2010)

[audio: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/03/drk_20100703_1415_af4fe5b2.mp3]

Crowdfunding – Fans finanzieren Musik

Der Hamburger Musiker Paniq alias Leonard Ritter setzt auf Qualität statt Quantität. Weil er seine Fans direkt erreichen will, lässt er sich sein neues Album kurzerhands von ihnen bezahlen. „Crowdfunding“ heißt dieses netzbasierte Spendenkonzept. Alle legen zusammen, damit das Album entstehen kann. Knapp 7000 Euro sollen so bis zum 12. Juli zusammenkommen – 5800 Euro sind bereits da. Was die Fans dafür im Gegenzug erhalten, wird laut Projekt-Webseite das bemerkenswerteste Album der ganzen Welt. [… mehr]

Error Broadcast. Netlabel 2.0

[display_podcast]

„Ich glaube, dass diese Idee, die wir für Error Broadcast haben, so ein kleiner Trend sein kann“, sagt Sven Swift. „Dass man auf der einen Seite wie ein Netlabel funktioniert. Dass man die MP3s in einer bestimmten Qualität zum freien Download anbietet, trotzdem aber auch dann wirklich physikalische Sachen verkauft oder hochqualitative MP3s oder FLAC-Files. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Trend ist, wo dann auch das traditionelle Recordlabel und das Netlabel so ein bisschen auf einander zugehen.“

Error Broadcast: eines der ambitioniertesten Netlabels der Szene. Sven Swift und Filippo Aldovini starteten es 2009 und ließen die jahrelange Erfahrung ihrer vorherigen Netlabels 12rec und Zymogen in das Projekt einfließen. Musikalisch liegt der Fokus der Macher auf experimentellem, meist instrumentalem Hip-Hop mit elektronischen Einflüssen.

http://wissen.dradio.de/index.40.de.html?dram:article_id=3666

Open Radio @ DRadio Wissen

Zusammen mit Jochen Dreier produziere ich eine kleine Sendereihe zum Thema Netaudio und Creative Commons für DRadio Wissen. Die erste Folge mit dem Thema „Remix ohne Grenzen“ lief bereits „on air“ und ist nun auch online.

[audio: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/06/15/drw_201006151550_netlabel-reihe_-_folge_01_-_remix_7899b179.mp3]

In der ersten Folge portraitieren wir den amerikanischen Indietronic-Musiker Stateshirt, der das Remixen seiner Musik erlaubt und somit Fans und remixwillige Künstler aus allen Teilen der Welt um sich schart.

Besonders froh bin ich über die Entscheidung der Redaktion, unserem Vorschlag, die komplette Produktion der Beiträge unter CC (BY-NC-SA) zu stellen, zu folgen. Zu jeder Ausgabe des Beitrags gibt es ein ZIP-File, in dem die einzelnen Produktionsspuren sowie das Beitragsmanuskript enthalten sind. Wer will, kann sich also daran abarbeiten, den Beitrag erweitern, umschneiden, andere Musikstücke einspielen oder etwas völlig anderes daraus machen. Remixe können an redaktionskonferenz@dradio.de geschickt werden und bekommen mit etwas Glück sogar einen Sendeplatz. Radio 2.0 könnte man sagen.

Damit dürfte DRadio Wissen das erste öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramm sein, dass den Hörern die Möglichkeit zum Remix von Sendebeiträgen gibt.

Download und weitere Infos:
http://wissen.dradio.de/index.40.de.html?dram:article_id=3473

FreeQuency Folge 30

Die neue FreeQuency-Ausgabe (Folge 30!) ist da: Jahtari, Fresh Poulp Records, Budabeats – Netaudio-Begeisterte wissen bei diesen Namen bereits wohin die virtuelle Musikreise geht: Dub, 8-Bit, Reggae und soulig-jazzige Beats aus fast allen Ecken der Welt. Dazu gesellen sich noch einige experimentelle Hiphop und Dubstep-Klänge vom schottischen Black Lantern Music Netlabel. Genau das richtige für die kommenden und hoffentlich lange bleibenden Sommertage.

M.W.D. – Slow Surfer // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Crookram – Sun // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Crookram – Biggles // MP3 / CC / WEBSITE / BUDABEATS
Elonious Funk – Summer Happy // MP3 / CC / WEBSITE / DUSTED WAX KINGDOM
LoFi-Scientests – Ego Trippin // MP3 / CC / WEBSITE / DUSTED WAX KINGDOM
Eaters – Puzzle Box // MP3 / CC / WEBSITE / BLACK LANTERN MUSIC
Morphamish – No More Funny Bizniz // MP3 / CC / WEBSITE / BLACK LANTERN MUSIC
No Name Dub – Dubolution // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
Disrupt – Don’t Talk–shoot // MP3 / CC / WEBSITE / PHONOCAKE
Bo Marley – Bauhelm // MP3 / CC / WEBSITE / PHONOCAKE
Piratedub – Balnavio Dub // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
Soundamantium – Airborne // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS
U-Stone – Darkside Of My Soul // MP3 / CC / WEBSITE / FRESH POULP RECORDS

Sendung Nachhören oder Downloaden:
http://www.myspace.com/free_quency

FreeQuency Folge 29

Analoge Musik aus dem digitalen Netz – in dieser Ausgabe von FreeQuency dreht sich alles um akustische Musik, die ganz ohne Computer auskommt. Fast jedenfalls. Folkige Sounds dominieren die Sendung. Ukulelen, Westerngitarren und Handclapping treffen auf ungefilterten Gesang, der so klingt, als würde er in diesem Moment vorgetragen werden. Im Wohnzimmer, im Klassenzimmer oder in der Lieblingsbar um die Ecke. Wie immer frei und aus dem Netz – direkt zum Downloaden und Weitergeben.

When The War Came – Moon Moon // MP3 / CC / WEBSITE
Madeline Ava – Symphonies in Silence // MP3 / CC / WEBSITE / CLLCT
Tinyfolk – If i were an Owl // MP3 / CC / WEBSITE / CLLCT
Wisdom Tooth – say no to winter // MP3 / CC / WEBSITE / CLLCT
Power und Beauty – Beggars and Felons // MP3 / CC / WEBSITE / PEPPERMILL RECORDS
Power und Beauty – The Author Of Spring // MP3 / CC / WEBSITE / PEPPERMILL RECORDS
Talking to Turtles – Beam Me Up Scotty // MP3 / CC / WEBSITE / VEREIN EHEMALIGER NACHBARN
Green Means Love – Sun Will Shine // MP3 / CC / WEBSITE / ERROR LOFI
The Destroyed Room – Ben Covington // MP3 / CC / WEBSITE / ERROR LOFI
This Mess Is Mine – No Fog // MP3 / CC / WEBSITE / AEROTONE
The Hartmans – Indiependent // MP3 / CC / WEBSITE / KIRSTENS POSTCARD
Emilie Plays – Me, you and Jessica Lange // MP3 / CC / WEBSITE / KIRSTENS POSTCARD
Winter Took His Life – Where I can see the sun // MP3 / CC / WEBSITE / IT’S A TRAP
Björn Kleinhenz – China Blue // MP3 / CC / WEBSITE / IT’S A TRAP

FreeQuency – donnerstags alle 4 Wochen um 13 Uhr.

Breitband Netzmusik vom 08.05.2010 (Deutschlandradio Kultur)

Foto: Screenshot www.error-broadcast.com

http://breitband.dradio.de

Netzmusik:

Komplette Sendung:

Als „record label for 21. century beat music“ bezeichnet sich das Deutsch/Italienische Projekt Error Broadcast. Betrieben wird das auf experimentelle Hiphop-Musik spezialisierte digitale Label von Sven Swift (12rec) und Filippo Aldovini (zymogen), die ihre jahrelange Netlabel-Erfahrung in Error Broadcast einfließen lassen. Dabei sticht nicht nur die außergewöhnliche Musikauswahl heraus, die – wie in der Selbstbeschreibung beabsichtigt – sehr frisch klingt. Auch die Art und Weise wie die beiden Netaudiospezialisten ihr Label betreiben, könnte wegweisend sein. Denn Error Broadcast bietet nicht nur freie Musik unter CC-Lizenz, sondern auch käufliche physische Tonträger im Vinyl-Format. Zudem werden hochqualitative Versionen der digitalen Musikdateien zum Kauf angeboten. Ist dieser Hybrid-Weg ein Trend, der sich in der Netlabelszene durchsetzen kann und somit die Tür für Professionalität und Kommerz öffnet? Wie stark ist die Annäherung zwischen Netlabels und konventionellen Plattenfirmen bereits? Christian Grasse sprach darüber mit Sven Swift.

Das komplette Interview mit Sven Swift:
DOWNLOAD MP3 (13 Min. | 96 KBPS | 8 MB)

OrouniOrouni. Ein merkwürdiger Name. Ein einfacher Name. Und das passt. Denn der Pariser Folk-Pop-Musiker hat sich einfachen Tönen und einprägsamen Melodien verschrieben. Glaubt man den Worten seiner Webseite, dann erinnern diese an infantile Shins und einen glücklichen Leonard Cohen. Eine musikalische Mischung also, die eigentlich unmöglich ist und fast ausschließlich in der Vorstellung existiert. Mit etwas verrückten Gedanken und Bildern spielt Orouni sehr gern. So singt er zum Beispiel Lieder mit Titeln wie „In The Old Days Of Our New Life“ oder „The Perfume Conspiracy“. Doch nicht nur seine Musik ist ungewöhnlich, auch die Art und Weise wie er sie veröffentlicht. Sein aktuelles Album, dass aus Remixstücken bisheriger Orouni-Songs besteht und von einem halben Dutzend internationaler Musiker neu arrangiert wurde, erschien erst auf Kassette. Dieses mit Musik beschlagene Magnetband fiel ursprünglich nur denjenigen in die Hände, die sein 2008er Album „Jump Out The Window“ kauften. Da die Nachfrage nach dem Tape so groß war, entschied sich Orouni das analoge Tape in digitaler Form im Netz zu veröffentlichen. Zu unser aller Freude unter CC-Lizenz, die nicht nur den Download, sondern auch die Weitergabe der Musik erlaubt.

Cof CofUnd noch ein merkwürdiger Name in dieser Ausgabe der Breitband-Netzmusik: Cof Cof. Dahinter stecken die beiden Spanier Ana Analógica und Álex Cuadrado. Während Ana hauptsächlich für Gitarre, Bass, Gesang und Gelächter zuständig ist, kümmert sich Álex um die elektronischen Sounds, die die Musik des spanischen Duos aus Valencia dominieren. Dabei geht alles sehr sommerlich zu. Darauf weißt nicht nur der Klang des Songs „Caribbean Boy“ hin, sondern auch die Antwort der Musiker auf die Frage, was denn ihren Sound beeinflusst habe. „Jeder Sommer zwischen 1979 und 1992“, schreiben Ana und Àlex auf ihrer Myspace-Seite und spielen damit wahrscheinlich auf die Sommerzeit ihrer Kindheit an. Kindergeschichten werden in den Songs allerdings nicht erzählt. Auf ihrem eigenständig im Netz veröffentlichtem Debutalbum „Who said Party?“ geht’s um Cocktails, schmutzige Tricks, Strandparties und um kaputte Festplatten.

SteadmanDie meisten Künstler, die wir bei Breitband vorstellen, nutzen das Netz um bekannter zu werden. Dabei können CC-Lizenzen und Netlabels durchaus hilfreich sein. Bei Steadman verläuft die Geschichte jedoch andersherum. Steadman waren bereits bekannt, bevor die Band ihre ersten Gehversuche im Netz machte. Die britische Indie-Rock-Band rund um den Sänger Simon Steadman hatte eigentlich alles, was sich ein Künstler wünschen kann: Sie bereisten die Welt, spielten mit Bands wie The Verve und Paul McCartney – Die Kritiker sprachen auch nicht schlecht über ihre Musik. Zumindest kann man das folgende Zitat, dass das Stuff-Magazine angeblich druckte, durchaus als Kompliment auffassen: „Oasis without all the assholishness“. Trotz Erfolg und Fans ging es der Band nicht gut. Vorallem finanziell stimmte es nicht. Den Grund dafür beschreibt Sänger Simon ausführlich auf der Band-Homepage: Plattenfirmen. „We’ve had 2 major label record deals and one independent record deal and although we’ve made money from being musicians it has always been indirectly or as a result of having a deal and never because of record sales. […] A major label artist will need to sell roughly 250,000 – 500,000 records before they see any money for themselves. The artists must recoup first.“ Da man mit Plattenverkäufen sowieso nichts mehr verdiene, so das Fazit der Band, entschied sich Steadman bereits im Jahr 2005 die komplette Band-Diskografie unter CC-Lizenz ins Netz zu stellen. Ausführliche Eindrücke und Statements dazu von Simon Steadman gibt es hier.

Netzmusik-Playlist vom 08.05.2010:

1. Cof Cof – Caribbean Boy
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2. Orouni – The Perfume Conspiracy (Elder Threat Block)
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3. Pixelord – Quartz Boy
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4. Comfort Fit – Bag Of Nothingness
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5. Steadman – The Bitter End
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6. Steadman – Come Alive
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FreeQuency Folge 28

Man könnte die aktuelle FreeQuency-Sendung eine Mixtape-Sendung nennen. Denn FreeQuency nimmt sich einige aktuelle Sampler, Compilations und Mixtapes vor. Das holländische Folk und Indierock/-Pop Netlabel liefert mit der aktuellen Label-Compilation „Behold My Puny Bears, Vol. II“ einen musikalischen Überblick über bisher geleistetes und gibt gleichzeitig einen kleinen Vorgeschmack auf zukünftige Releases der Utrechter Musikliebhaber. Ähnliches macht auch das östereichische Netlabel Beat Is Murder, das sich mit der 20ten Release selbst feiert und einen bunten musikalischen Anstrich präsentiert. Außerdem widmet sich FreeQuency Musik aus Indonesien bzw. Musik, die es über das Netz nach Indonesien zum Netlabel Yes No Wave Music geschafft hat, um von dort handverlesen wiederum eine virtuelle Weltreise anzutreten. Wie immer gibt’s jeden Song frei und legal im Netz und in unserem Magazin versorgen wir euch mit den entsprechenden Links. ►►

FreeQuency Folge 27

FreeQuency zeigt sich wieder einmal vielseitig – so wie das Netz und seine Musik. Elektronisch verstärkter Pop, der experimentelle Auswüchse annimmt und experimentelle Musik, die Pop sein will treffen auf Hiphop, Postrock und schillernde Singer Songwriter Stücke. Inhaltlich abgerundet wird die virtuelle Netzmusiktour mit zwei Kurz-Interviews: Bradley, der Kopf des Chicagoer Netlabels Dedicated Records erzählt, warum er sich die Mühe macht und freie Musik im Netz veröffentlicht und Heinali, Komponist und Musiker aus Kiev, der bei Dedicated Records veröffentlicht, schwärmt von der musikalischen Freiheit im Netz. Er versteht Musik als soziale Handlung und ruft zum Remixen seiner Stücke auf. ►►