Breitband Netzmusik vom 4.11.17 – Farbklänge & Tagebuchpop

Breitband Netzmusik vom 4.11.17 - Farbklänge & Tagebuchpop

Für das Digital-Magazin Breitband im Deutschlandfunk Kultur habe ich in der Sendung vom 4. November 2017 für Musik gesorgt. Die sechs Songs und dazugehörigen Alben wurden im Netz veröffentlicht und sind hier als Playlist inkl. einiger Infos aufgelistet.

Musik entsteht ja heutzutage zum Großteil am und mit dem Computer. US-Songwriter Max Gowan hat das noch zugespitzt: Er macht wortwörtlich mit seinem Computer Musik. Seine Laptop-Tastatur wird zum Percussion-Instrument. Ziemlich prominent sind die Tasten auf seinem aktuellen Download-Album „Far Corners“ zu hören.

Das amerikanische Elektro-Duo A.M. Architect mag Experimente. Ihre Musik ist eine Verbindung von elektronischen Sounds und einem gewissen Pop-Appeal. Das neue Album ist außerdem ein Hybrid aus Sound und visueller Kunst: Zusätzlich zur Musik erscheint ein Kurzfilm und eine Skulptur namens „Spectrasphere“ mit Lichteffekten und eingebauten Lautsprechern, die das Album abspielt.

fuvk, so heißt eine Singer/Songwriterin aus Texas, die seit 2016 ein musikalisches Tagebuch in Form von kleinen Popsongs schreibt. Bei dem slowakischen Label „zTapes“ ist eine Doppel-EP als Download und als Kassetten-Version erschienen. „Something deliberate“ und „almost tuesday“ umfassen die Erlebnisse und Gedanken der Texanerin aus dem Jahr 2016 und 2017. Mit dabei: ihr Song „fardels bear“.

Wie klingt es, wenn ein Gitarrist sich an eine Mischung aus Hiphop und Soul wagt? Der indische Musiker Karun Ramani wollte genau das herausfinden. Das Ergebnis ist seine Debut-Veröffentlichung „After Hours“. Eine Vielzahl an Stilen, Ideen und Instrumenten machen seinen Hip Hop-Electro-Jazz durchaus rund. Besonders interessant: Er hat noch nie zuvor Beats gemacht. Hut ab!

Manuel Joseph Walker aus Kalifornien mag das Musikmachen im stillen Kämmerlein. Songs schreiben, aufnehmen und produzieren – all das macht er in Eigenregie. So entstehen seine Gitarren-IndiePop-Songs, die er unter dem Namen Foliage veröffentlicht.

Musik, die wie ein Bildschirmschoner funktioniert. Momente der Pause. Zeit zum Luftholen und Nachdenken. Das ist das selbsterklärte Ziel der Songs von Tim Brozowski alias timbr aus North Carolina, USA. Passenderweise heißt sein aktuelles Album deshalb auch „Screensaver“. Darauf sind insgesamt sieben Bildschirmschoner-Songs, u.a. „It’s not bad“.

 
Playlist der Sendung

  1. Max Gowan – Bad Breeze (CC BY)
  2. A.M. Architect – Color Field (ft. BLXNCO) (CC BY-NC-ND)
  3. fuvk – fardels bear (CC BY)
  4. Karun Ramani – Snacks (feat. Zafar Ansari) (CC BY–NC-SA)
  5. Foliage – Wait For Me (CC BY)
  6. timbr – It’s not bad (CC BY)

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